Peter Kremer

2003 schied der Darsteller aus eigenem Willen aus, obwohl er betonte, dass die Rolle einem Sechser im Lotto gleichkomme. Die Angst, in Routine zu verfallen, habe ihn zu diesem Entschluss bewogen, sagte er. Kremer, der als Sohn eines Vermessungs-Ingenieurs und einer Schauspielerin im Sauerland zur Welt kam und in Mülheim an der Ruhr aufwuchs, kommt vom Theater. Nach seiner Ausbildung in Essen spielte er an allen großen deutschen Theaterhäusern, auch in Zürich stand er auf der Bühne. Er arbeitete unter anderem mit Regisseuren wie Frank Castorf, George Tabori und Peter Stein zusammen. Bevor Kremer "Siska" verkörperte, war er in "Der Alte" und "Derrick" als Bösewicht zu sehen. Das Krimi-Genre ist bis heute sein Metier geblieben. In "Tatort: Bluthochzeit" schlüpfte der kernige Mime in die Rolle eines Rechtsanwalts, dessen Hochzeit zum Nervenkrieg wird, nachdem die Braut von einem Schwerverbrecher entführt worden ist. Nach "Siska" gönnte sich Kremer eine zweijährige Auszeit und meldete sich mit "Die Frau vom Checkpoint Charlie" und einer Dauerrolle in der ARD-Serie "Macht. Geld. Liebe" wieder auf dem Bildschirm zurück. Seitdem ist der zweifache Vater und Fan von Borussia Dortmund ein gefragter Schauspieler. Allein 2010 stand er für mehrere Fernsehproduktionen vor der Kamera, darunter die Krimireihe "Nachtschicht" und die Fernsehfilme "Alleingang" und "Unter anderen Umständen: Glaube, Liebe, Tod".

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