François Cluzet

Mehr als 90 Filme hat François Cluzet gedreht. In seinem Heimatland Frankreich gilt er aus gutem Grund als ­einer der besten Charakterdarsteller. Die Karriere verlief gradlinig und kompromisslos. François Cluzet begann seine Laufbahn am Theater, doch bereits 1981 stand er für seinen ersten Spielfilm vor der Kamera. Unter anderem war der Schauspieler, dem ein Kritiker einmal attes­tierte, er agiere mit "dem diskreten Charme des Bonvivants" in "Kein Sterbenswort" zu sehen. In dem raffiniert gestrick­ten Psychothriller spielte Cluzet einen Kinderarzt, dessen Frau anscheinend Opfer eines Serienmörders wurde. Für seine außergewöhnlich intensive Darstellung wurde er 2007 mit dem "César", dem bedeutendsten französischen Filmpreis, ausgezeichnet. Interviews mit François Cluzet sind selten, sorgen allerdings meist für Aufsehen. Der Schauspieler hat vier Kinder, ein Sohn stammt aus der Ehe mit Marie Trintignant, die 2003 auf tragische Weise ums Leben kam. Mit dem inzwischen verstorbenen Regisseur Claude Chabrol verband Cluzet seit dem Beginn seiner Karriere eine intensive Zusammenarbeit. Mit ihm drehte er insgesamt sechs Filme, dazu zählen "Eine Frauensache" (1988) und "Die Hölle" (1994).International bekannt wurde Cluzet unter anderem dank Robert Altmanns "Prêt à Porter" und "French Kiss" mit Meg Ryan. Gefragt nach einem vorläufigen Resumee seiner Arbeit, antwortete François Cluzet ­einem Reporter vor Kurzem ganz schlicht so: "Meine Karriere ist die eines Enthusias­ten."

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