Greg Kinnear

Keine Ausbildung und ein Spätzünder - trotzdem startete der Schauspieler Greg Kinnear richtig durch.

Weltenbummler

Schon in seiner Jugend musste sich der 1963 im US-Bundesstaat Indiana geborene Greg Kinnear häufig auf neue Situationen einstellen. Als einer von drei Söhnen eines Diplomaten reiste er viel, längere Zeit lebte die Familie im Libanon und in Griechenland. Zurück in den Staaten, studierte Kinnear Radio-Journalismus, schaffte als Moderator einer Talkshow den Einstieg in die Fernsehbranche und wechselte später zum Film. 

Sein Kinodebüt gab Kinnear, der nie eine professionelle Schauspiel-Ausbildung durchlief, Mitte der 1990erJahre. Schon einer seiner ersten Auftritte machte ihn berühmt: 1997 spielte er in der Komödie "Besser geht’s nicht" den Nachbarn von Jack Nicholson und wurde für seine nuancierte Darstellung u. a. mit einer Oscar-Nominierung für den besten Nebendarsteller belohnt. 

Von heiter bis ernst

Zunächst blieb Kinnear dem Komödiengenre treu und wirkte in "e-m@il für Dich" (1998) und "Mystery Men" (2000) mit. Doch bald wurde der Darsteller auch in dramatischen Rollen besetzt, so zum Beispiel als sexsüchtiger Schauspieler in Paul Schraders "Auto Focus" (2002) oder in dem Kriegsfilm "Wir waren Helden" (2002). Häufig hat der US-Amerikaner in Vaterrollen überzeugt, ob in dem Indie-Hit "Little Miss Sunshine", in der Nicholas-Sparks-Verfilmung "Mit Dir an meiner Seite" (2010) oder an der Seite von Sarah Jessica Parker und Pierce Brosnan in "Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum". 

Für seine Darstellung von John F. Kennedy in der Serie „Die Kennedys“ wurde Greg Kinnear ebenso für einen Emmy nominiert wie als Gaststar in der Sitcom „Modern Family“. Der gut beschäftigte Schauspieler wird in der 6. Staffel von „House of Cards“ zu sehen sein und hat zudem noch mehrere Filmprojekte in der Pipeline.

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