Cuba Gooding jr.

Er selbst feierte relativ früh seinen Durchbruch. Der Sohn des Musikers Cuba Gooding senior und der Sängerin Shirley Gooding stählte seinen Körper jahrelang beim Studium asiatischer Kampfkunst, um dann vor der Kamera eine gute Figur zu machen. In "Boyz ‘n’ the Hood" erregte er erstmals größere Aufmerksamkeit, als ­arroganter, aber loyaler Spitzensportler in "Jerry Maguire" bekam er den Oscar als bester Nebendarsteller verliehen. Der Schauspieler, der in New York geboren wurde und in Los Angeles aufwuchs, war damit ein Kandidat für Hauptrollen. Doch Cuba Gooding jr. bewies nicht immer ein glück­liches Händchen bei der Rollenauswahl: Die Komödie "Boat Trip", in der er ungewollt an einer Kreuzschifffahrt für Homosexuelle teilnimmt, bescherte ihm sogar eine Nominierung für die Goldene Himbeere. So verliefen 2000er bislang ohne cineastische Höhepunkte, obwohl er kontinuierlich drehte und stets seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellte. Selbst ein fürsorglicher Vater – mit seiner langjährigen Ehefrau, die er bereits seit der High School kennt, hat er drei Kinder –, wirkte er in Familienkomödien wie "Snow Dogs" oder "Daddy Day Camp" mit. Er zeigte sich aber auch von seiner harten Seite, wie als korrupter Polizist in "Dirty" oder aufrechter Special Agent, der in "End Game" eine unglaubliche Verschwörung aufdeckt. Allesamt Low-Budget-Filme, die es oft – wie etwa "End Game" – nicht ins Kino schafften, sondern nur auf DVD vermarktet wurden. Davon lässt sich Cuba Gooding jr. jedoch nicht entmutigen.

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