Skeet Ulrich

Ulrich wurde von David Mamet entdeckt und Mitglied seiner Atlantic Theater Company, bevor er 1996 seiner ers­te Filmrolle in Kevin Spaceys Regiedebüt "Albino Alligator" bekam. Im selben Jahr feierte er seinen Durchbruch als fieser Schlitzer in "Scream". Es folgten Rollen in dem Oscar-prämierten Film "Besser ­geht’s nicht" und dem Spätwestern "Die Newton Boys". 1999 bekam er die Hauptrolle in Ang Lees Bürgerkriegsdrama "Wer mit dem Teufel reitet" (3 Sat, 22.25 Uhr), in dem Ulrich als deutscher Immigrantensohn zu spät merkt, dass er sich auf die falsche Seite geschlagen hat. 2001 wurde Ulrich Vater von Zwillingen und zog sich aus dem Filmgeschäft zurück. Er kaufte sich eine Farm in seiner Heimat Virginia, wo er seinen Sohn und seine Tochter seit der Scheidung von seiner Schauspielkollegin Georgina Cates 2005 allein aufzieht: "Sie werden so schnell groß, ich möchte jeden Moment mit ­ihnen aufsaugen." Seit 2005 ist Ulrich wieder regelmäßig zu sehen – allerdings im Fernsehen.Er übernahm die Hauptfigur in der Endzeitserie "Jericho – Der Anschlag" und wird demnächst in den USA in der neuen Serie ­"Back" ­einen Mann spielen, der acht Jahre seines Lebens verpasst hat. Dabei schaut Ulrich selbst kaum Fernsehen: ­"Eigentlich nur Spongebob mit den Kindern."

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