Adam Bousdoukos

Geboren 1974 als Sohn griechischer Eltern im Hamburger Stadtteil Altona, entpuppte er sich in der Schule als wahrer Klassenclown. Genau wie ein gewisser Fatih Akin in der Nachbarklasse. Die beiden Jungs werden Freunde, leben ihren Traum von Kreativität – und feiern große Erfolge… Adam Bousdoukos spielte bislang in fast jedem Film seines Freundes, des Regisseurs, Autors, Schauspielers und Produzenten Fatih Akin mit. Als Hauptdarsteller war er zum Beispiel 2009 in Akins Komödie "Soul Kitchen" dabei. Die Freunde schrieben für ihr Werk, das bei den 66. Filmfestspielen von Venedig den Spezialpreis der Jury gewann, auch gemeinsam das Drehbuch. Jüngst war Adam Bousdoukos unter der Regie von Kai Wessel in dem Psychothriller "Es war einer von uns" zu sehen. Bousdoukos, dem im Deutschlandradio Kultur bescheinigt wurde, er sehe aus wie "ein griechischer Jesus in Street Wear", wurde schon als Teenager für Werbespots engagiert. Daneben nahm er Unterricht an der Hamburger Stageschool. Seine Ausbildung zum Krankengymnasten brachte er nicht ganz zum Abschluss, auch ein Sozialpädagogik-Studium reizte ihn nicht wirklich. Vor der Kamera aber fand der Mime, was er gesucht hatte. Im Radio-Interview verriet er dennoch: "Neben der Schauspielerei habe ich auch einen Traum gehabt von einem eigenen Laden. Jeder hat doch mal Bock, eine Bar aufzumachen." Fast zehn Jahre lang besaß er eine eigene Taverne. Woher die Inspiration kam für den Wirt, den Bousdoukos in "Soul Kitchen" spielte, dürfte damit auch geklärt sein.

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