Hans Sigl

Fünf Jahre lang wirkte der schwarzhaarige, muskulös gebaute Österreicher als Ermittler in "Soko Kitzbühel" mit. Dann verließ er die Serie und wartete ab, in welche Richtung sich seine Karriere entwickeln würde. "Ich dachte, ich würde eher als Gutmensch besetzt werden", erinnerte er sich. Er stand auch als Kabarettist auf der Bühne und lebt mit seiner Patchworkfamilie in der Nähe von München. Statt positiv besetzter Charaktere bekam der in der Steiermark geborene und in Innsbruck ausgebildete Schauspieler jedoch schwierige Typen angeboten: einen Ex-Alkoholiker, der seine Frau schlug, oder einen verschrobenen Hotelier. Den nur auf den ersten Blick charmanten Hotelbesitzer verkörperte Sigl in "Das Geheimnis des Königssees". Nach Auftritten im ZDF-Zweiteiler "Schuld und Unschuld" und in dem Vierteiler "Zodiak – Der Horoskop-Mörder" wurde es plötzlich doch etwas mit dem "Gut-Menschen". Sigl, der einen Sohn mit der Schauspielerin Katja Keller hat und 2008 die Sängerin Susanne Kemmler heiratete, bekam die Hauptrolle in "Der Bergdoktor" angeboten. Die Serie war in den Neunziger Jahren mit Gerhard Lippert und Harald Krassnitzer erfolgreich. Erst zögerte Sigl, sich nur eineinhalb Jahre nach "Soko Kitzbühel" schon wieder auf eine Reihe festzulegen. "Aber die Vorstellung, dieses bekannte Format neu aufzulegen und darin die Hauptrolle zu übernehmen, war einfach sehr verlockend", so Sigl.

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