Logan Lerman

Schauspieler Logan Lerman ist erst 25 – und trotzdem seit rund 17 Jahren in Hollywood gut im Geschäft.

Läuft bei Lerman

Ziemlich geradlinig, der junge Mann. Angeblich erklärte Logan Lerman, Jahrgang 1992, schon im zarten Alter von zweieinhalb Jahren, Schauspieler werden zu wollen: "Ich komme aus Los Angeles, da konnte man sich fast überall zum Vorsprechen anstellen, und ich habe meine Eltern bekniet, mich dorthin zu bringen." 

Dankenswerterweise nahm Mrs. Lerman den Berufswunsch ihres Sohnes ziemlich ernst. Mit vier drehte Klein-Logan diverse Werbespots, der erste Leinwandauftritt folgte 2000 in "Der Patriot" als Sohn von Mel Gibson. Im gleichen Jahr spielte er Gibsons kindliches Alter Ego in "Was Frauen wollen". Und schon mit neun galt Lerman nach einem Auftritt in der TV-Verfilmung des John Grisham Romans "Die Farm" als "vielversprechender Newcomer". Zur Bestätigung gab’s den ersten von bislang drei Young Artists Awards.

Tausendsasa

Danach legte der Schüler erst einmal eine – man mag’s kaum glauben – Schaffenspause ein. "Erst" mit zwölf Jahren entschied sich Logan, die Schauspielerei ernsthaft als Beruf zu verfolgen. Seither hat der Sohn jüdischer Eltern in fast 30 Produktionen mitgespielt, darunter in der hochgelobten Adaption des Briefromans "Vielleicht lieber morgen", der Bestseller-Verfilmung "Percy Jackson" und dem Western "Todeszug nach Yuma".

Den Kinderstar-Schuhen ist Lerman längst entwachsen. So focht er als D’Artagnan für "Die drei Musketiere", dass Gene Kelly seine Freude gehabt hätte. Nebenbei dreht er Kurzfilme, hat eine Band und schreibt. Seit Neuestem arbeitet er als Produzent, so bei den Dramen "Empörung" und "Sidney Hall", in denen er auch die Hauptrolle spielte. Kein Wunder, dass ein Magazin prophezeite: "Eines Tages wird Lerman der Kopf eines Filmstudios sein."

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