Tom Hollander

Von der BBC entdeckt Mit gerade mal 165 cm ist der Brite Tom Hollander wahrlich nicht der größte Schauspieler in seiner Heimat, doch auch Hollywood hat längst erkannt, dass Hollander zu den Großen seiner Zunft gehört. Schon früh fand der 1967 in Oxford geborene Lehrersohn den Weg auf die Bühne. Bei einer Schultheateraufführung wurde Tom 1981 von der BBC entdeckt und stand noch im gleichen Jahr für die Jugendbuchverfilmung "John Diamond" vor der Kamera. Gemeinsam mit seinem Jugendfreund Sam Mendes besuchte Hollander die Cambridge Universität, wo die beiden an Theaterprojekten arbeiteten - Mendes sollte später den Regie-Oscar für "American Beauty" gewinnen. Bekannt durch "Fluch der Karibik" Auch nach dem Abschluss kooperierten Mendes und Hollander für zahlreiche Aufführungen am Londoner Westend. Obwohl Hollander für seine Bühnen- und Filmarbeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, hat der charismatische Mime nie eine Schauspielschule besucht. Mit Miniserien wie "Cambridge Spies" und seinem Auftritt in "Gosford Park" (2001) etablierte sich Tom Hollander nicht nur in England als wandelbarer Charakterdarsteller. Einem breiten Publikum wurde er schließlich 2006 durch seinen Auftritt in "Fluch der Karibik 2" als skrupelloser Lord Beckett bekannt, den er auch in "Fluch der Karibik - Am Ende der Welt", dem dritten Teil der Piraten-Saga, spielt. Seitdem wird der facettenreiche Brite regelmäßig für Hollywoodrollen wie die des exzentrischen Killers in "Wer ist Hannah?" besetzt. Auch mit hochgelobten Formaten wie "The Night Manager" und der britischen Comedy "Rev." feiert Hollander Erfolge. Im Sequel zum Kinohit "Das Dschungelbuch" leiht er dem Schakal Tabaqui seine Stimme

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