Heike Makatsch

Nach dem Abitur absolvierte sie zwei Praktika bei den Stadtmagazinen "Prinz" und "Düsseldorfer Illu". Danach schrieb sie sich an der Uni für ein Studium der Soziologie, Politik und Medienwissenschaften ein. Aus Unzufriedenheit brach sie das Studium im vierten Semester ab und begann eine Schneiderlehre. Aber das Showbusiness lockte. Makatsch bewarb sich bei MTV als Moderatorin. Sie wurde zwar zu Probeaufnahmen eingeladen, eine Anstellung erhielt sie aber nicht. Ihre Schneiderlehre brach sie ab, als sie 1993 als Moderatorin zu VIVA geholt wurde.Hier errreichte sie mit ihren Sendungen "Interaktiv" und "Heikes Hausbesuch" bald Kultstatus als berühmtestes "Girlie" Deutschlands. 1995 trennte sie sich von VIVA und ging zu RTL2, um dort "Bravo TV" zu moderieren. Ihren Einstieg in den Film verdankt Heike Makatsch Detlev Buck, der sie an der Seite von Til Schweiger für seine Erfolgs-Komödie "Männerpension" (1995) engagierte. Bei den Dreharbeiten zu "Obsession"(1996) lernte sie ihren späteren Freund, den Schauspieler Daniel Craig kennen, mit dem sie in London zusammenlebte. Inzwischen sind die beiden wieder getrennt und Makatsch wohnt zusammen mit „Tomte“-Schlagzeuger Max Schröder und ihrer gemeinsamen Tochter in Berlin. 1997 floppte ihre erste eigene Show bei RTL2: "Heike Makatsch - Die Show"wurde nach acht Sendungen eingestellt. Im gleichen Jahr war sie in dem Lesben-Drama "Aimée und Jaguar" in den Kinos zu sehen.1998 folgte nach Doris Dörries "Bin ich schön?" die zweite Zusammenarbeit mit Detlev Buck in "Liebe Deine Nächste!". Nach "Die Häupter meiner Lieben" (1999) spielte sie an der Seite von Jasmin Tabatabai die "Prinzessin" in der Tucholsky-Verfilmung "Gripsholm" (2000). Danach war sie in "Gott und die Welt" und "Late Night Shopping" (beide 2001) zu sehen. Für ihre schauspielerische Leistung in Dieter Wedels Sechsteiler "Die Affäre Semmeling" (2001) wurde Heike Makatsch mit der Goldenen Kamera geehrt. 2002 stand sie "Nackt" für Doris Dörrie vor der Kamera und spielte außerdem eine Hauptrolle in "Anatomie 2". Die Zeiten des Girlies waren vorbei. Längst hat sich Heike Makatsch als feste Schauspielgröße etabliert. 2003 wirkte sie im mehrfach ausgezeichneten TV-Film "Das Wunder von Lengede" mit, im gleichen Jahr in "Tatsächlich... Liebe" mit Alan Rickman und Emma Thompson. Es folgten Filme wie "A Sound Of Thunder", Almost Heaven" und "Keine Lieder über Liebe" (alle 2005). Ein weiterer Ritterschlag: Für die Titelrolle in der Filmbiographie "Margarete Steiff" erhielt sie 2006 den Bayerischen Fernsehpreis. Ihren Humor hat sie übrigens nicht verloren. Im Juli 2006 war sie im Kinofilm "Hui Buuh, das Schlossgespenst" zu sehen. Heike Makatsch spielt darin die "Gräfin Etepetete"...Außerdem steht sie für eine Verfilmung der Autobiografie von Hildegard Knef vor der Kamera. 2009 soll der "Hilde" betitelte Film in die Kinos kommen. Heike Makatsch spielt natürlich die Hauptrolle …

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