Salma Hayek

Das heißt aber noch lange nicht, dass die Mexikanerin bar jeden schauspielerischen Talents ist. Klar, wenn man so aussieht wie Cindy Crawfords schönere Schwester, hat man es nicht leicht, künstlerisch ernst genommen zu werden. Doch spätestens in "Desperado" (1995) bewies Salma Hayek, dass sie mehr kann, als Blusen ziemlich eng aussehen zu lassen."Desperado" war schon die zweite Zusammenarbeit der rassigen Aktrice mit dem jungen Regisseur Robert Rodriguez nach "Bad Boys Never Die" (1994). Die fruchtbarste Begegnung der beiden sollte sich aber im folgenden Jahr ereignen: Der Film hieß "From Dusk Till Dawn" und gilt heute neben "Pulp Fiction" als DER Kultfilm der Neunziger.Trotz dieser großen - auch kommerziellen - Erfolge hat es Frau Hayek, deren Vater übrigens Libanese ist, noch nicht in die erste Reihe der weiblichen Hollywood-Stars geschafft. Die Erklärung liefert sie selbst: "Ich glaube nicht, dass die so genannte Latino-Explosion auch auf das Filmgeschäft zutrifft." Man dürfe zwar wie eine Latina aussehen, aber nicht so sprechen (siehe Jennifer Lopez). Der Druck des kommerziellen Erfolgs raube den Produzenten jede Risikofreudigkeit.Dennoch bringt sich die schöne Frechheit immer wieder ins Gespräch. In "Dogma" (1999), dem unter Christen viel diskutierten "Skandalfilm", spielte sie an der Seite von Matt Damon und Ben Affleck eine geschlechtslose Muse. Eine Rolle, die ihr überhaupt nicht gelegen haben dürfte!Für ihre Hauptrolle in "Frida" (2002), einem Film über die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907 - 1954), wurde Salma Hayek schließlich sogar für den Oscar nominiert.Nach dem künstlerischen Erfolg kehrte Hayek aber wieder zu vertrauten Pfaden zurück: "In meinen Zwanzigern bekam ich jede Menge sexy Rollenangebote. Die bekomme ich immer noch ‚ jetzt nehme ich sie als Kompliment." Und so ist sie neben Penelope Cruz in der Westernkomödie "Bandidas" zu sehen, in der sie gemeinsam als Bankräuberinnen Mexiko unsicher machen. Die Mutter einer kleinen Tochter ist seit Februar 2009 mit dem Vater des Kindes, dem schwerreichen Geschäftsmann Francois-Henri Pinault verheiratet. Ansonsten hält sie ihr Privatleben komplett unter Verschluss. Nur dem US-Talker David Letterman verriet die Schöne einmal: "Gott schenkte mir meine Brüste."

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