Annette Bening

Bestes Gegenbeispiel: Annette Bening, die ihre Filmkarriere nach der Hochzeit mit dem 19 Jahre älteren Hollywoodstar Warren Beatty ab 1992 zwar erstmal hinten anstellte, jedoch munter erfolgreiche Filme zwischen den Schwangerschaften dreht: "Bugsy" (1991), "Richard III." (1995), "Mars Attacks!" (1996), "American Beauty" (1999) und zuletzt "Being Julia" (2004), für den sie 2005 (- insgesamt schon zum dritten Mal) bei den Academy Awards nominiert wurde.Dazwischen entsprangen ihrer offenbar glücklichen Ehe mit Beatty die Sprösslinge Kathlyn (1992), Benjamin (1994), Isabel (1997) und Ella Corinne (2000).Dass sie mit Leichtigkeit nebenher ihre Filmkarriere ausbaut, hat Annette Bening bestimmt auch ihrer hervorragenden Ausbildung u.a. am Konservatorium in San Francisco zu verdanken. Dem klassischen Bühnenschauspiel widmete sie sich nach dem Studium zunächst mit vollem Elan, war sogar in erster Ehe bis 1991 mit einem Theaterdirektor verheiratet.Doch Mitte der 80er-Jahre gelang Mrs. Bening der Hüpfer vor die Kamera; zunächst in kleineren TV-Serien. 1989 dann bekam sie die Hauptrolle der durchtriebenen Marquise de Merteul in Milos Foremans "Valmont", der etwas unbekannteren Version von Stephen Frears "Gefährlichen Liebschaften" (1988).Bei den Dreharbeiten zu "Bugsy" verliebte sich der damals viel umschwärmte Warren Beatty in seine Filmpartnerin – der Rest ist Geschichte...

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