Felicitas Woll

2001 gelang Felicitas Woll der Durchbruch mit der Serie "Berlin,Berlin". Die Rolle  der Lolle wird sie einfach nicht los ...

Big in China

Das hat sie nicht verdient: Mit 37 Jahren (Stand 2017) und preisgekrönten Rollen wie die der misshandelten Ehefrau in "Die Ungehorsame" wird Felicitas Woll immer noch oft auf ihren TV-Erfolg der Nullerjahre, "Berlin, Berlin", reduziert. Und vor wenigen Monaten titelten einige Gazetten in Anlehnung an Wolls einstige Serien-Figur: "Lolle ist wieder Single".

Andererseits war der Karrierestart von Felicitas Woll in der Tat unvergesslich und könnte glatt der überbordenden Fantasie eines Drehbuchautor entsprungen sein: Nach dem Schulabschluss begann die gebürtige Hessin eine Ausbildung zur Krankenschwester. Am Wochenende ging's meist in eine Diskothek in der nächsten Kleinstadt. Gerade volljährig, wurde sie dort fürs Fernsehen entdeckt. Nicht etwa für eine kleine Nebenrolle in einer Mini-Produktion. Stattdessen ging es nach Peking. Dort stand Felicitas Woll für das chinesische Fernsehen in der Serie "True Love Is Invisible - Magic Love" vor der Kamera. 

"Berlin, Berlin" im Kino

2001 dann das Jahr des großen Durchbruchs: Zuerst kam das Rollenangebot für den Kinofilm "Mädchen, Mädchen", dann für die eine, die ganz große Rolle: Als sympathische Göre Lolle in der ARD-Serie "Berlin, Berlin" verzauberte Felicitas Woll vier Jahre lang die Fernseh-Nation. Danach spielte sie in zahlreichen Komödien wie "Küss dich reich!" und in Geschichtsdramen wie "Kinder des Sturms" oder "Dresden". 

Seit 2013 ermittelt die Mutter einer 11-jährigen Tochter außerdem als TV-Kommissarin im "Taunus-Krimi". Einer ihrer größten Fans ist Nico Hofmann: "Für mich hat sie die große Kraft einer Volksschauspielerin". Was für ein Kompliment aus dem Munde des erfolgreichsten Produzenten Deutschlands. "Lolle" wird Woll dennoch nicht so schnell loswerden: Die Vorbereitungen für eine Kinofilm zu "Berlin, Berlin" laufen.

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