Wenn Tote stören

Mehr als 120 Menschen sind bei Fluchtversuchen an der Berliner Mauer gestorben. Nicht nur das Schicksal der Flüchtenden entschied sich an der tödlichen Grenze, sondern oft auch das ihrer in der DDR gebliebenen Familien.
Florian Huber befragt Angehörige, die in der Folge bespitzelt und schikaniert wurden, und interviewt Zeitzeugen. Letztere, egal ob aus West oder Ost, bezeugen, dass die Mauertoten bei der Wahrung des Status quo störten.

Eine erhellende Lektion in jüngster Geschichte, deren Hintergründe in nur zwei Jahrzehnten vergessen oder verdrängt wurden.
2.8.2007, 0.00 Uhr

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