Kritik: Ewige Helden - Staffel 3

Muskeltiere

Auch in Staffel 3 der Vox-Sportler-Doku "Ewige Helden" kommen die ehemaligen Profi-Athleten wieder ganz schön ins Schwitzen.

Wenn Sport-Cracks scheitern

Das kennen viele: In der Schule bei der Mannschaftswahl als Letzter aufs Feld zu schleichen, weil einen niemand im Team haben wollte. Genau das macht den Reiz der "Ewigen Helden" aus. Hier scheitern auch mal die, die einen im Sportunterricht auf der Bank hätten versauern lassen.

Fußballerin Celia Sasic zum Beispiel, Europameisterin, Champions-League-Siegerin und WM-Torschützenkönigin, kann schlicht nicht werfen. Handball-Weltmeister Pascal Hens macht bei der Herausforderung "Albatros", bei der die Arme seitlich ausgestreckt werden müssen, schlapp. Und dann verliert er auch noch sein Heimspiel gegen Kunstturner Philipp Boy.

Gute Unterhaltung

Während die Ex-Leistungssportler schwitzen, gehen die Zuschauer durch ein Wechselbad der Gefühle: mal Schadenfreude, aus o.g. Gründen. Mal Bewunderung, wenn etwa Sportgymnastin Magdalena Brzeska den "Albatros" ganze 20 Minuten durchhält. Und vor allem Schmerz, denn Vox zelebriert beim Karriererückblick jede Verletzung eines Helden in Zeitlupe.

Zwar fehlt Staffel 3 noch eine "Rampensau" wie Zehnkampf-Streber Frank Busemann oder Power-Elfe Evi Sachenbacher-Stehle. Aber das kann ja noch werden. Spaßig ist der Mix aus Doku und Spielshow auf alle Fälle.

Autor: Martina Borgschulze

31.1.2018, 16.19 Uhr

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