Kritik: Supergirl

Auf ein Neues

In der dritten Staffel der Serie "Supergirl" hat die Titelheldin mit mehr als nur Bösewichten zu kämpfen.

Die Sache mit dem Herz

Selbst Mädchen mit Superkräften haben Liebeskummer: Der Auftakt zur dritten Staffel von "Supergirl" setzt einige Monate nach dem Finale von Staffel 2 ein. Monate, die Kara (Melissa Benoist) offenbar damit verbracht hat, sich ganz auf ihre Supergirl-Aktivitäten zu konzentrieren. Dass dabei nicht nur ihr Sozialleben sondern auch ihre Karriere leidet, macht augenscheinlich nur ihrer Schwester Alex und dem restlichen Superfreunde-Team Sorgen. 

Nach dem Verlust von Mon-El hat für das Mädchen aus Stahl vor allem die Verdrängung ihrer Gefühle oberste Priorität. Dass das nicht lange gutgeht, ist klar. Denn trotz ihres Spitznamens ist Supergirl alias Kara nämlich ganz und gar nicht aus Stahl.

Altbekanntes und Frisches

Auch dem geneigten Zuschauer fehlt der gute Mon-El, der im Staffelauftakt nur einen kurzen Auftritt in Karas Tagträumen hat. Zum Glück kündigt Chris Woods Name in den Anfangs-Credits seine baldige Rückkehr an. 

Neu zur Besetzung der Serie stößt in dieser Staffel Adrian Pasdar. Der Serien-Veteran hat mit "Heroes" und "Agents of S.H.I.E.L.D" bereits ordentlich Superhelden-Erfahrung und außerdem sichtlich großen Spaß an seiner Rolle als Fiesling Edge. Ein bisschen blass hingegen wirkt trotz starker Eingangs-Szene leider Odette Annable, die als zweiter Neuzugang eine Schlüsselrolle in dieser Staffel spielen wird. 

Autor: Kristin Lenk

6.7.2018, 13.16 Uhr

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