Kritik: Ewige Helden: Die Winterspiele

Schifoan

Bei den "Winterspielen" der VOX-Show "Ewige Helden" treten ehemalige Athleten im Eis gegeneinander an - das sorgt zumindest für kurzweilige Unterhaltung.

"Noch schwieriger"

Draußen sind es 10 C°, da macht sich nicht gerade Winterstimmung breit. Vox schafft netterweise Abhilfe und schickt seine "Ewigen Helden" zu den "Winterspielen" nach Lappland. Dort stapfen Evi Sachenbacher-Stehle, Julius Brink, die omnipräsente Magdalena Brzeska und weitere Teilnehmer vergangener Staffeln durch den Tiefschnee. 

Brezka, die schon im andalusischen Luxusresort nicht nur mit den sportlichen Herausforderungen, sondern auch beständig mit den Tränen zu kämpfen hatte, zittert vor Angst: "Die Wettkämpfe bei ,Ewige Helden‘ sind sowieso schon total krass, und jetzt in der Kälte wird es bestimmt noch viel schwieriger." 

Nicht viel Neues

Abgesehen vom Wetter ist alles wie immer im Sportler-Camp: Alle fürchten Ex-Biathletin Evi – und am Ende des Tages kriegt Kunsturner Philipp Boy die Medaille. Eine Variation aber gibt es: Da alle ehemaligen Sportler ihre Lebensgeschichte bereits vor den Kollegen und den Zuschauern ausgebreitet haben, erzählen sie diesmal von ihren persönlichen Sporthelden. 

Das hat dann allerdings eher den Charme einer RTL-Rankingshow. Wo aber sportlicher Einsatz gefragt ist, da sorgen die "Ewigen Helden" immer noch für kurzweilige zwei Stunden. Der Fan der ersten Stunde bedauert nur ein wenig, dass Frank Busemann nicht dabei ist. Vielleicht klappt’s ja 2019.

Autor: Martina Borgschulze

4.12.2018, 15.27 Uhr

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