Kritik: Hubert und Staller

Beim letzten Auftritt des Kommissars Staller, zeigen Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau noch einmal, warum das Duo "Hubert und Staller" lustiger ist, als die Polizei erlaubt.

Chaos-Cops

Ja mei, ein wenig Wehmut beschleicht einen schon. Ist das Weihnachtsspecial zur Serie doch der letzte gemeinsame Auftritt der Dorfschupos. Zukünftig muss Christian Tramitz alias Hubert ohne Helmfried von Lüttichaus Staller ermitteln. Sein neuer Partner wird der grantige Dienststellenleiter Girwidz, gespielt von Michael Brandner. 

Bevor sich ihre Wege trennen dürfen die titelgebenden Chaos-Cops aber noch einmal richtig aufdrehen. Zunächst beschäftigt sie der Tod der Rentnerin Hannelore Eissner, die mumifiziert ihrem Sessel sitzt. Ein hoher Geldbetrag, den sie vor Kurzem abhob, ist verschwunden. Klar, dass Girwidz ein Raubmord an Heiligabend sauer aufstößt. Damit nicht genug: Ein Weihnachtsmann entpuppt sich als ein vor Jahren verschollener Ehegatte, und Hubert bekommt Besuch von seiner vermeintlichen Tochter. 

Stille Nacht? Fehlanzeige! 

In dem frostig-fröhlichen Abschiedsfall zeigen Tramitz und von Lüttichau noch einmal, dass sie als Team lustiger sind, als die Polizei erlaubt. Mit gewohnt skurrilem Wortwitz spielen sie einander die (Schnee-)Bälle zu, dass es nur so staubt. 

Nicht zuletzt sorgt Michael Brandner mit herrlich sauertöpfischem Humor für ein Filmfest – und macht neugierig auf die neuen Folgen, die ab 9. Januar unter dem Titel „Hubert ohne Staller“ laufen.

Autor: Florian Büttner

20.12.2018, 14.10 Uhr

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