Kritik: Schmitz und Family

In "Schmitz und Family" nimmt Comedian Ralf Schmitz Alltagssituationen auf die Schippe. Ein kurzweiliger Spaß.

Schmitzsche Art

Wer hat nicht schon einmal verzweifelt versucht, mit Alexa ein bestimmtes Lied abzuspielen? Und ist dabei grandios gescheitert? Ralf Schmitz geht es so. Pech eben, wenn Alexa erst vier ist und irgendwann keine Lust mehr hat, eine blöde CD zu suchen. 

In locker aufeinander folgenden Sketchen zieht der Komiker das Familienleben auf gekonnt amüsante Art durch den Kakao. Da bedroht er schon einmal den neuen Freund seiner Tochter à la Mafia-Pate. Der Bursche soll Papas Liebling schließlich pünktlich wieder Zuhause abliefert! Oder Schmitz versucht als renitenter Großvater, seine eigenen Kinder zu vergraulen. 

Klarer Star

So reiht sich in der Comedy-Sendung munter Pointe hinter Pointe aneinander. Dabei bleibt das Energiebündel Schmitz die tragende Rolle. Die übrigen Darsteller spielen zwar, durchaus solide, sind aber nicht vielmehr als austauschbare Statisten. 

Jedoch stört das den Zuschauer kaum, da Schmitz es schafft, seinen Rollen jedes Mal einen komplett anderen Anstrich zu verpassen. Dabei helfen auch Maske und Kostüm. Manchmal muss man dann doch zwei Mal hinschauen, um zu erkennen, wer von den Schauspielern nun Schmitz ist. Alles in allem ergibt sich ein kurzweiliger Spaß, in dem Ralf Schmitz es schafft, selbst den alltäglichsten Situationen eine Pointe zu entlocken.

31.1.2019, 15.51 Uhr

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