Kritik: Bauerfeind - Die Show zur Frau

Katrin Bauerfeind kreiert mit ihrer neuen Talkshow "Bauerfeind - Die Show zur Frau" ein kurzweiliges TV-Erlebnis mit spannenden Themen und tollen Gästen.

Katrin Bauerfeind

Charmanter Talk

Eine neue Talkshow? Wer braucht das denn? Moderatorin Katrin Bauerfeind zumindest ist glücklich mit ihrem neuen Format: "So eine Sendung wollte ich immer schon machen. Ich bewege mich inhaltlich praktisch zwischen Heidi Klum und Maybrit Illner." 

Okay, das klingt vielversprechend. Eine andere Art Late-NightTalk soll es also sein. Zu aktuellen Themen, die die die Gemüter abseits des Tagesgeschehens erhitzen. In der ersten Ausgabe geht es um Verschwörungstheorien. Mit ihren Gästen Oliver Pocher, Micky Beisenherz und dem Journalisten Sebastian Bartoschek will Bauerfeind zum Beispiel ergründen, was Menschen dazu bringt, die Erde im 21. Jahrhundert immer noch für eine Scheibe zu halten. Oder wie man darauf kommt, daran zu denken, dass unser Planet in Wahrheit von außerirdischen Echsenmenschen regiert wird. 

Kurzweilig

Bahnbrechende neue Einsichten fördert das Quartett dabei zwar nicht zu Tage, trotzdem ist die Dreiviertelstunde amüsant, kurzweilig und Katrin Bauerfeind gibt eine hervorragende Gastgeberin ab. Zwölf Folgen der charmanten Talkshow haben MDR und One produzieren lassen. 


Nächste Woche geht es um unser Verhältnis zum Essen: "Ist Essen unser neuer Gott? – Zwischen Superfood und Currywurst". Fazit: Absolut brauchbarer Late-Night-Talk, der sich angenehm von Illner und Co. abhebt.

Autor: Björn Sommersacher

6.2.2019, 16.00 Uhr

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