Kritik: Nightflyers

Die Serie "Nightflyers" glänzt mit  großartigen Schauspielern und einer starken Ausstattung. 

Unendlich böse Weiten 

Den meisten Fans wäre es wohl lieber, wenn Kultautor George R.R. Martin seine kreative Energie dafür verwendet, endlich "Winds of Winter", den langersehnten sechsten Roman des "Ein Lied von Eis und Feuer"-Zyklus, auf dem "Game of Thrones" basiert, fertigzuschreiben. 

Da das wohl auch dieses Jahr nichts mehr wird, können Fans sich zumindest mit der Verfilmung von Martins Sci-Fi-Novelle "Nightflyers" trösten. Die von Netflix aufwendig in zehn Folgen umgesetzte dystopische Zukunftsmär wurde von Schriftsteller selbst koproduziert. 

Atmosphärisch

Im Jahr 2093 bricht der Astrophysiker Karl mit einem Forscher-Team zu einer riskanten Mission auf: An Bord des Kolonisations-Schiffes "Nightflyer" wollen sie den Kurs eines Alien-Raumschiffes kreuzen – und mithilfe des labilen Telepathen Thale Kontakt mit den hochentwickelten Außerirdischen aufnehmen. Auf dem Spiel steht die Rettung der Menschheit. Bald wird klar, dass die Mission sabotiert wird. Ein unbegreiflicher Feind lauert an Bord der Nightflyer. 


Dank großartiger Ausstattung und starker Schauspieler wie David Ajala, Jodie Turner-Smith und Gretchen Mol wird die beklemmende Atmosphäre der Weltraumreise in vielen Szenen fast spürbar. Leider kann das nicht ganz davon abzulenken, dass man einige Plot-Elemente bereits zu oft in anderen Formaten gesehen hat. 

Autor: Kristin Lenk

7.2.2019, 13.40 Uhr

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