Kritik: The Gifted

Die Serie "The Gifted" spielt im X-Men-Universum. Es kommen weniger bekannte Gesichter des Comics zum Zug: erfrischend unverbraucht.

X-Men light

Reed Strucker (Stephen Moyer) ist prinzipientreuer Beamter einer US-Behörde, die sich mit dem Mutantenphänomen auseinandersetzt. Die meisten Mutanten werden aufgrund ihres Aussehens und ihrer übermenschlichen Kräfte als Bedrohung eingestuft und in Gewahrsam genommen. 

Eines Tages wird Reed jedoch mit der Tatsache konfrontiert, dass seine eigenen Kinder ebenfalls Mutanten sind – und über durchaus gefährliche Fähigkeiten verfügen. Um sie zu schützen, muss Reed ausgerechnet bei jenen Hilfe suchen, die er vorher jagte: einer Mutanten-Widerstandsgruppe, die gegen seine Arbeitgeber agiert. 

Hinweise

Es ist nicht ganz einfach, eine Serie im "X-Men"-Universum zu produzieren, wenn genau diese Comic-Helden aus verschiedenen Gründen eigentlich nicht darin auftauchen dürfen. So bewegt sich die Sci-Fi-Format "The Gifted" auf einem schmalen Grat voller Anspielungen auf bekannte Charaktere und Hinweise auf eine alternative Zeitebene. 

Dadurch kommen allerdings auch mal weniger bekannte Figuren aus den Comics zum Zug, u.a. Polaris, Blink und Thunderbird. Und die Besetzung besteht, abgesehen von TV-Veteranen wie Amy Acker ("Angel") und Stephen Moyer ("True Blood"), aus erfrischend unverbrauchten Gesichtern.

Autor: Kristin Lenk

15.2.2019, 13.56 Uhr

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