Kritik: Professor T.

Die neue Staffel "Professor T." mit Matthias Matschke macht Lust auf mehr. Ein ganz besonderes Schmankerl ist Neuzugang Dietrich Hollinderbäumer als Matschkes Serienvater.

Was ist schon perfekt? 

Ob Theater, Film oder Serie, lustig oder ernst: Matthias Matschke ist in den letzten Jahren zu einer festen Größe auf allen Kanälen geworden. Keine zwei Wochen ist es her, dass er mit seinem Spiel im ZDF-Thriller "Getrieben" wieder einmal für Begeisterungsstürme sorgte. 

Seinen Job als Magdeburger "Polizeiruf 110"-Kommissar hat der Starschauspieler nach zwei Jahren schon wieder geschmissen, als Polizeiberater Jasper Thalheim, kurz Professor T., bleibt er weiter im Dienst. Zum Glück! Gerade startete die dritte Staffel der ZDF-Reihe über den sozial wenig kompatiblen, aber umso genialeren Kriminologen und Dozenten. Eine Rolle, in der Matschke als Mix aus Sherlock, Dr. House und anderen neurotischen Meisterdetektiven seine zahlreichen Register ziehen kann.

Lust auf mehr

Zum Auftakt geht es um nicht weniger als den perfekten Mord. Oder vielmehr die Frage, ob es den gibt. Ein ganz gewöhnliches und vor allem schon häufig bemühtes Krimithema also. Aber was ist bei dem etwas anders gearteten Ermittler schon gewöhnlich? 

Die Auftaktfolge jedenfalls macht Laune – und Lust auf die weiteren drei Episoden der neuen Staffel. Ein ganz besonderes Schmankerl darin ist ein Neuzugang in der Besetzung: Als Anwalt stößt Dietrich Hollinderbäumer ("heute-show") hinzu – Matschkes Serienvater in der Comedy "Pastewka". 

Autor: Susanne Bald

8.3.2019, 14.43 Uhr

TV-Kritik empfehlen