Kritik: Grey's Anatomy

Unter alte Bekannte mischen sich in der 15. Staffel von "Grey's Anatomy" auch neue Gesichter. Das verspricht spannende Neupaarungen nach Muster des alten Erfolgskonzepts.

Nobody knows!

"Nobody knows where they might end up…". Keiner weiß, wie es mit den Ärzten in "Grey’s Anatomy" enden wird, das verheißt der Titelsong bereits seit der ersten Folge. Die flimmerte 2005 über den Bildschirm, und niemand konnte damals ahnen, dass "Grey’s Anatomy" zur am längsten laufenden Krankenhausserie aller Zeiten werden würde. 

Mit der 332. Folge in der 15. Staffel überholte sie in den USA kürzlich den bisherigen Rekordhalter "Emergency Room". Auf Pro7 startete die aktuelle Staffel nun auch hierzulande mit einer Doppelfolge. Und die hatte es in sich: Hauptfigur Meredith fand sich nicht nur mit einem, sondern gleich vier attraktiven Ärzten in ihrem Schlafzimmer wieder. Teddy suchte Owen auf, um ihm erzählen, dass sie Eltern werden – nur um zu sehen, dass er und Amelia bereits eine Familie mit Kind sind. Unter den Ärzten entbrannte ein Kampf um den Posten des Interims-Chefs, und Jackson machte eine Nahtoderfahrung, die ihn sein ganzes Leben in Frage stellen ließ. 

Das Übliche

Liebeschaos, medizinische Notfälle, große und kleine menschliche Dramen: "Grey’s"-Schöpferin Shonda Rhimes bleibt ihrem Erfolgsrezept treu. 

Diverse Neuzugänge in der Besetzung pusten jedoch frischen Wind durch die Flure, und auch die Karten für mögliche Paarungen werden so neu gemischt. Wo das alles hinführt? Nobody knows! 

Autor: Susanne Bald

27.3.2019, 13.51 Uhr

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