Kritik: Shakespeare & Hathaway

Die Serie "Shakespeare & Hathaway" ist eine Hommage an den berühmtesten Bürger von Stratford-upon-Avon, William Shakespeare.

Wie es uns gefällt!

Shakespeare und Hathaway: Bisher dachte man bei dieser Kombination an den großen englischen Dichter William und seine Ehefrau Anne. Seit 2018 gibt es in Stratford-upon-Avon, dem Geburtsort der beiden, jedoch ein neues Power-Paar mit diesen Namen: Luella Shakespeare (Jo Joyner) und Frank Hathaway (Mark Benton). Er ein abgehalfterter Privatdetektiv, sie eine schrille Friseurin. Gemeinsam gehen die beiden auf Verbrecherjagd. 

Die englische Schmunzelkrimireihe stammt von demselben BBC-Produktionsteam wie "Father Brown", der hierzulande schon lange erfolgreich auf ZDFneo Fälle löst. Nur logisch also, dass auch "Shakespeare und Hathaway" bei dem Nischensender ein deutsches Zuhause gefunden haben. 

Britischer Zauber

Schon die Pilotfolge, in der das ungleiche Paar sich kennenlernt, beweist, dass die Serie zwar moderner und temporeicher ist, aber denselben urig-britischen Zauber hat wie "Father Brown". Die malerische Kulisse der Shakespeare-Stadt Stratford-upon-Avon trägt einen maßgeblichen Teil dazu bei. 

Überhaupt ist die ganze Reihe eine einzige Hommage an ihren berühmtesten Bürger. Nicht nur die Namen der Hauptfiguren, sondern auch die vieler Nebencharaktere und jeder einzelnen Folge sind Anspielungen auf Werke oder Zeitgenossen des Dichters. Eine Krimiserie, wie sie uns gefällt. 

5.4.2019, 14.46 Uhr

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