Kritik: The Perfect Date

Dass die Komödie "The Perfect Date" so unterhaltsam ist, hat sie vor allem ihrem Hauptdarsteller Noah Centineo zu verdanken.

Netflix’ neuer Liebling 

Seit dem durchschlagenden Erfolg der Romanverfilmung "To all the Boys I’ve loved before" ist Noah Centineo bei Netflix zum Goto-Guy für Teenie-Komödien avanciert. In "The Perfect Date" darf Centineo als Protagonist mit dem vielsagenden Namen Brooks Rattigan nun die erste Geige spielen. 

Der nette Brooks träumt von einem Studium in Yale – für die Zulassung fehlen ihm "nur" die finanziellen Mittel und ein eindrucksvolles Bewerbungs-Essay. Da beim Jobben im Sandwichladen eher nicht so viel Geld zusammenkommt, lässt sich Brooks von einem reichen Mitschüler dafür bezahlen, dessen scharfzüngige Cousine zum Schulball zu begleiten. 

Schein und Sein

Natürlich ist die hinter einer Mauer aus Sarkasmus ein Traummädchen, und Brooks stellt fest, dass er als gebuchter Ersatzfreund von reichen Mädels für Events wie Tennisturniere, Ausstellungen und Rodeo genug Geld für sein Studium zusammendaten kann. Am Ende lernt Brooks natürlich noch eine wertvolle Lektion über Schein und Sein. 

Quietschbunt, schlagfertig und doch irgendwie harmlos, kommt "The Perfect Date" wie eine entschärfte Mischung aus 80er-Kultreifen wie "Can’t buy me Love" und "Loverboy" für die Instagram-Generation daher. Dass das trotzdem unterhaltsam ist, hat man vor allem Noah Centineos Waffenschein-würdigem Charme zu verdanken.

Autor: Kristin Lenk

18.4.2019, 16.32 Uhr

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