Kritik:A Discovery of Witches

Die Verfilmung von Deborah Harkness erstem "All Souls"-Roman, "A Discovery of Witches", überzeugt mit tollen Schauspielern und jeder Menge Spannung.

Kein Twilight-Kitsch 

Obwohl sie einem Hexengeschlecht entstammt, hat die Historikerin Diana Bishop (Teresa Palmer) mit Magie nichts am Hut. Sie selbst gilt als unbegabt und hat nach der Ermordung ihrer Eltern auch nicht das geringste Interesse an Hexerei. 

Das ändert sich, als ihr in der altehrwürdigen Bodleian Bibliothek der Universität Oxford versehentlich ein seit Jahren verschollenes Manuskript in die Hände fällt. Hinter dem sind nicht nur die Hexen, sondern auch Vampire und Dämonen her. Plötzlich steht Diana zwischen den Fronten eines seit Jahrhunderten schwelenden übernatürlichen Konflikts. Zu ihrem Verbündeten wird ausgerechnet der uralte Vampir Matthew de Clairmont, der bald natürlich mehr als akademisches Interesse an Diana hat. 

Es geht weiter

Die Verfilmung des ersten Romans von Deborah Harkness’ "All Souls"-Trilogie war für Sky ein verdienter Erfolg: Matthew Goode darf als undurchsichtiger Unsterblicher Matthew de Clairmont einmal mehr sein Charisma spielen lassen. Das allein macht das Format eigentlich schon sehenswert. 

Neben ihm glänzt die immer grandiose Lindsey Duncan als Isabeau. Doch auch sonst überzeugt "A Discovery of Witches" – weitab von "Twilight"-Kitsch – mit jeder Menge Spannung. Kein Wunder also, dass auch die anderen Teile der Bestseller-Saga verfilmt werden.

Autor: Kristin Lenk

7.5.2019, 8.07 Uhr

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