Kritik: Good Omens

Die Serienadaption des Kult-Bestsellers "Good Omens" von Terry Pratchett und Neil Gaiman ist so genial und unterhaltsam wie die Vorlage selbst.

Apokalypse oder nicht? 

Das Ende der Welt steht bevor. Das gefällt dem Engel Aziraphale (Michael Sheen) und seinem Dämonenkumpel Crowley (David Tennant) überhaupt nicht. Denn die beiden haben ihr bequemes Leben auf der Erde liebgewonnen. 

Dumm nur, dass sie den Antichristen verloren haben. Der landete als Baby durch eine Verwechslung nicht im Haus des US-Botschafters, sondern im ländlichen England. Nun müssen Crowley und Aziraphale versuchen die Apokalypse zu stoppen – möglichst ohne, dass ihre Vorgesetzten, die dem Krieg zwischen Himmel und Hölle entgegenfiebern, etwas merken. 

Kultige Vorlage

1990 veröffentlichten die Fantasy-Ikonen Sir Terry Pratchett ("Scheibenwelt") und Neil Gaiman ("American Gods") gemeinsam "Good Omens". Fast 30 Jahre später bringt Amazon das Werk in Ko-Produktion mit der BBC als sechsteilige Comedyserie auf die Bildschirme. Neben dem Dream-Team Tennant und Sheen geben sich Stars wie Jon Hamm, Frances McDormand, Brian Cox, Mireille Enos, Marc Gatiss, Miranda Richardson, David Morrissey und Nick Offerman die Klinke in die Hand. 

Gaiman selbst schrieb das Drehbuch und inkorporierte dabei auch Plots eines geplanten, aber nie fertiggestellten zweiten Romans. Das Ergebnis ist ebenso genial und unterhaltsam wie der Kult-Bestseller selbst.

Autor: Kristin Lenk

4.6.2019, 13.16 Uhr

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