Kritik: Always Be My Maybe

Die Netflix-Komödie "Always Be My Maybe" weicht nicht unbedingt von der üblichen Romantic-Comedy-Formel ab, ist aber gesprickt mit bissigen Seitenhieben und einem verrückten Gastauftritt von Keanu Reeves.

Romanze mit Biss 

Sasha and Marcus kennen sich seit Kindertagen. Weil Sasha (Ali Wong) von ihren arbeitswütigen Eltern oft alleingelassen wurde, sind Marcus’ (Randall Park) Vater und Mutter eine Art Ersatzeltern für sie geworden. Doch dann ließ der plötzliche Unfalltod von Marcus’ Mutter und ein darauffolgendes amouröses Abenteuer der Teenager ihre Freundschaft zerbrechen. 

Mehr als zehn Jahre später ist Sasha eine berühmte Köchin mit Millionärs-Verlobtem. Als sie für eine Restauranteröffnung für einige Monate zurück in ihre Heimatstadt zieht, kreuzt Marcus ihren Weg. Der ist mittlerweile weder berühmt noch reich, aber die alte Chemie zwischen den ehemaligen Freunden ist noch da. Und nach diversen Kabbeleien, peinlichen Ausrutschern und nostalgischen Momenten funkt es gewaltig.

 Die Romantic-Comedy-Formel

Ali Wong und Randall Park, beide US-Komiker mit asiatischen Wurzeln, spielten nicht nur die Hauptrollen in der rundum gelungenen Netflix-Komödie, sie schrieben auch das Drehbuch – und tragen den Film durch ihren ehrlichen, augenzwinkernden Charme. 

Auch wenn "Always Be My Maybe" nicht unbedingt von der üblichen Romantic-Comedy-Formel abweicht, Wong und Park spicken den Film mit herrlich bissigen Seitenhieben. Und bescheren uns ganz nebenbei einen witzig-verrückten Gastauftritt von Superstar Keanu Reeves.

Autor: Kristin Lenk

5.6.2019, 13.23 Uhr

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