Kritik: 7 Töchter


Auf "6 Mütter" folgt "7 Töchter": Star-Sprösslinge philosophieren über ihr Leben. So ist das neue Reality-Format auf Vox.

Ein berühmter Name 

Es war nach dem Erfolg von "6 Mütter" ja leider nur eine Frage der Zeit, bis eine DokuSoap wie "7 Töchter" auch diverse Sprösslinge mehr oder minder prominenter Persönlichkeiten ins Rampenlicht stellt. 

In dem neuen Format dürfen nun u.a. Cheyenne Ochsenknecht, Elena Carrière, Lilith Becker, Louisa Beyer, Lili Paul-Roncalli und Laura Karasek mit teilweise übertriebener Ernsthaftigkeit Einblicke in ihr Leben und ihre Karrierewünsche geben. Das ist bei ein oder zwei der jungen Damen tatsächlich ein wenig verblüffend und erfrischend. Für einige Töchter hat der berühmte Name sicher ein paar Türen geöffnet, doch hindurchgehen musste man selbst – ob im Hinblick auf Studium und Examen oder artistische Höchstleistungen. 

Self-Promotion

Auch die berühmten Eltern vom öffentlichen Ruf und Image zu trennen, ist nicht immer einfach und im Gespräch über Krankheiten, Familie oder Mobbing kullert auch schon mal ein Tränchen. Bei einigen Töchtern allerdings gestaltet sich das Format leider eher vorhersehbar und so aufregend wie ein aufgeschobener Besuch beim Zahnarzt. 

Besagte junge Damen sind bereits durch Auftritte in Promi-Magazinen bzw. Casting-Shows bekannt, haben Model- und Schauspielambitionen. Und da kommt das Format schon ein wenig wie die perfekte Plattform zur Self-Promotion rüber.

Autor: Kristin Lenk

9.7.2019, 15.36 Uhr

TV-Kritik empfehlen