Kritik: Hidden – Der Gejagte

Die Serie "Hidden – Der Gejagte" will eine geheimnisvolle und düstere Atmosphäre schaffen. Das gelingt nur mit sehr viel Mühe.

Vages Raunen 

Menschen, die irgendwie anders sind, haben es nicht leicht. Das gilt, wie wir aus Serien von "Heroes" bis "Stranger Things" wissen, ganz besonders für Menschen mit besonderen Fähigkeiten. 

Ein solcher steht im Mittelpunkt der schwedischen Mystery-Serie "Hidden – Der Gejagte": Der junge Jonas (August Wittgenstein, "Das Boot") arbeitet in Stockholm auf einer Baustelle und wird immer wieder von schlimmen Schmerzen geplagt, die wie Migräneanfälle wirken. Doch als er nach einem schweren Unfall im Krankenhaus für tot erklärt wird und kurz darauf wieder erwacht, ist klar, dass es sich um etwas anderes handeln muss. 

Nichts Genaues

Gemeinsam mit einer Freundin versucht Jonas herauszufinden, was mit ihm nicht stimmt und warum auf einmal Menschen hinter ihm her sind, die vor nichts zurückschrecken. Zu diesen gehört irgendwie auch die mysteriöse Eldh (Izabella Scorupco, "James Bond 007: Goldeneye"), die neben eindrucksvollen Nahkampf-Skills ebenfalls über besondere Fähigkeiten zu verfügen scheint. 

"Nichts Genaues weiß man nicht" – so könnte man die ersten beiden Folgen von "Hidden – Der Gejagte" zusammenfassen. Die Macher bemühen sich um eine geheimnisvolle und vage düstere Atmosphäre. Man hat das alles freilich schon oft und auch besser gesehen. So bleibt ein Raunen, das recht angestrengt wirkt.

Autor: Sebastian Hagner

11.7.2019, 13.46 Uhr

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