Die 6. Staffel Hubert und Staller

Die Deppen im Dienst

Die trotteligen Dorfpolizisten "Hubert und Staller" sind wieder da. Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau sorgen mit bayerischem Humor für beste Stimmung im ARD-Vorabendprogramm

"Immer viel zu lachen"

"Wir haben immer viel zu lachen", erzählte Annett Fleischer fröhlich im Interview mit rtv Anfang des vergangenen Jahres. Auch Helmfried von Lüttichau schwärmt von den Dreharbeiten: "Es macht einfach großen Spaß". Diese Spielfreude kommt beim Zuschauer an. "Hubert und Staller" gehören zu den erfolgreichsten Ermittlern am ARD-Vorabend. Am Mittwoch startet die sechste Staffel.

"Der Wahnsinn", freut sich Christian Tramitz. Vor allem, weil anfangs, die erste Folge lief Ende 2011, niemand mit dem Erfolg gerechnet hat. Fleischer: "Wir dachten, diesen Humor will keiner sehen." Falsch gedacht. Die trotteligen Polizisten und ihre skurrilen Fälle sind beste Unterhaltung.

Dilettantismus als Erfolgskonzept. Kein Ermittlerteam im deutschen Fernsehen scheitert so schön an seinen Aufgaben. Der Witz liegt im Detail. Wenn etwa im Revier die extrem laute Bankraub-Alarmsirene ausgelöst wird, weiß natürlich keiner, wie man sie wieder abstellt. Oder wenn die Kollegen Hubert und Staller einen Ex-Sträfling unauffällig beschatten sollen, ist das Slapstick pur.

Gute Stimmung im Team

Fast alle Darsteller sind von Anfang an dabei. Monika Gruber kehrt zudem zurück. Als eifrige Lokaljournalistin Barbara Hansen übernimmt sie kurzentschlossen die Bäckerei Rattlinger. Ansonsten sind neben den Revierkollegen auch die "Nebenfiguren" Hannes Ringlstetter als Tausendsassa Yazid und Karin Thaler als Pathologin Dr. Anja Licht wieder mit dabei.

Das Erste zeigt nach acht neuen Folgen die Höhepunkte alter Staffeln, im Herbst 2017 gibt’s weitere acht neue Fälle. Ende November folgt Staffel sieben. ARD-Koordinator Beckmann: "Bis Frühjahr 2018 ist der Mittwoch fest in der Hand der oberbayerischen Cops."

TV-Thema empfehlen