Das Wasser des Lebens

Märchenhafte Weihnachten 2017

Die "Sechs auf einen Streich"-Märchen sind Weihnachtstradition. Diesmal mit rtv-Titelstar Gil Ofarim.

Moderne Märchen

Es war einmal im Jahr 2008, da zeigte Das Erste erstmals moderne Märchenverfilmungen. Motto: nicht länger als 60 Minuten, mit etablierten Schauspielgrößen und eher unbekannten Nachwuchsdarstellern. Mit sechs Filmen startete die Reihe, weshalb man sie in grober Anlehnung an ein märchenhaftes Schneiderlein "Sechs auf einen Streich" nannte.

Inzwischen besteht die Reihe aus 42 Märchenfilmen, Weihnachten 2017 kommen wieder zwei neue dazu, am zweiten Feiertag "Der Schweinehirt", einen Tag zuvor "Das Wasser des Lebens" mit rtv-Titelstar Gil Ofarim. Der spielt darin zwar eine Prinzenrolle, aber ehrlich gesagt, keine wirklich gute. Ganz im Gegenteil. Er ist der böse von zwei Brüdern, die ihrem sterbenskranken Vater als König nachfolgen wollen. Heilen kann den siechen Papa vielleicht noch "Das Wasser des Lebens". Der eitle Falk (Ofarim) macht sich auf den Weg, es zu besorgen, scheitert kläglich, wird vom Bruder gerettet, betrügt ihn und wird am Ende ...

Na, Sie ahnen es. Die Brüder Grimm haben dafür gesorgt, dass es nicht wirklich schlecht für die Guten ausgeht. Für den "bösen Prinzen" Ofarim war das übrigens eine zumindest für dieses Jahr untypische Erfahrung. Der Strahlemann, seit 20 Jahren auf der Bühne und früher Star der Foto-Lovestory einer Jugendzeitschrift, ist gerade zum zweiten Mal Papa geworden und  bei "Let’s Dance" 2017 als Sieger vom Parkett getanzt. 

18.12.2017, 11.55 Uhr

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