Ein Heimspiel

Neues Gesicht bei "Rote Rosen"

Optimistisch, zupackend, engagiert: "Rose Rosen"-Neuzugang Anjorka strechel hat viel mit ihrer Rollenfigur gemeinsam.

Ganz schön vielseitig

"Sie schläft nachts auf der Pferdedecke unter freiem Himmel, ohne Mückenschutz": Mit diesem Satz wurde Anjorka Strechels Rollenfigur Anna jüngst beim Dauerbrenner "Rote Rosen" eingeführt, seitdem wirbelt sie das Lüneburg der aktuellen Staffel auf. Wer ist unser Titel­star, der sich als Zupackerin so gut macht?

Die begeisterte Reiterin und Ex-Leistungssportlerin (Karate, Schwimmen, Vierkampf …) wirkt eher athletisch als mager­modelig, wird daher gern für burschikose Rollen besetzt: Etwa als Heldin im tollen Kino­film "Mein Freund aus Faro" über eine junge Frau, die für einen Mann gehalten wird, oder als ­paralympische Sportlerin in "Viktoria". Zudem spielt die lebensfrohe 36-Jährige jede Menge Theater, auch in experimentell-politischen Ensembles, hat nebenbei ein Studium in Philosophie und Sportwissenschaft eingeschoben. Bald wagt sie sich an ihre erste Regiearbeit, einen Film über die Vereinsamung durch soziale Medien.

Aktuell politisch, immer romantisch

Ganz schön viel Niveau für eine Soap-Heldin? Mag sein, Anjorka Strechel macht aber auch keinen Hehl aus ihrem Faible für Romantikrollen, die in ihrer Vita bislang etwas kurz kamen. An "Rote Rosen" reizte sie zudem die Chance, in ihrer alten Heimat Lüneburg zu arbeiten.

Total banal ist diese Soap ja auch nicht: In dieser Woche kämpft Anjorka alias Anna für eine junge Geflüchtete aus dem Kongo. Im Fokus bleibt, klar, die Romantik: Die Fragen, ob sich Anna auf eine Beziehung mit ihrem walzenden Zimmermann einlässt und ob Annas Vater sich für Haupt-Rose Sonja entscheidet. In beiden Fällen sind wir optimistisch …

20.6.2018, 14.37 Uhr

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