Die fünfteilige BBC-Reihe "Wilde Dynastien"

In der Reihe "Wilde Dynastien" werden bewegende Geschichten erzählt: von Affen, Pinguinen, Löwen, Wildhunden und Tigern. Mit starken Bildern und toller Musik.

Über Leben

Viele spektakuläre Tierfilme reihen tolle Bilder aneinander. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. "Wilde Dynastien", eine BBC-Dokumentation in Koproduktion unter anderem mit dem WDR, geht anders vor. In insgesamt fünf Teilen zeigt sie, wie fünf unterschiedliche Tierarten – Schimpansen, Kaiserpinguine, Löwen, Wildhunde und Tiger – unter teils härtesten Bedingungen um das Überleben kämpfen. Der Clou ist, dass es den Filmteams, die bis zu zwei Jahre mit den Wildtieren verbrachten, gelang, tief in die Gesellschaft beispielsweise eines Schimpansenclans im Südosten Senegals vorzudringen. Erzählt werden beeindruckende Geschichten über Familien, Anführer und Helden.

In der Auftaktfolge "Revolte der Schimpansen" offenbart sich dem Zuschauer die sehr männlich geprägte Hierarchie der Affen. Es gibt Anführer, zu denen die angeblich Untergebenen aufsehen. Gleichzeitig aber stricken Taktiker oder Draufgänger eigene Allianzen. Ihr Ziel ist es, selbst die Macht zu übernehmen.

Sebastian Koch erzählt  

"Der enorme technische Aufwand dieser Produktionen lässt eine Nähe zu den Tieren entstehen, die wir mit bloßem Auge nicht erleben können – und die Spannung ist kaum zu überbieten", sagt Sebastian Koch, Erzähler der deutschen Fassung. Damit die Tiere Charaktertiefe bekommen, wurden ihnen Namen gegeben. David etwa heißt das Alphamännchen bei den Schimpansen. Kampfspuren zeugen davon, dass sein Status nicht immer ein Zuckerschlecken war – und ist, wie der Zuschauer eindrucksvoll miterleben darf.  Den Affen folgen vier weitere Episoden über starke tierische Familienbande in aller Welt. Nächsten Montag geht es um eine Kolonie von Kaiserpinguinen in der Antarktis. 

8.3.2019, 11.23 Uhr

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