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In Star-Wohnungen blicken mit “The Home Edit”

In Star-Wohnungen blicken mit “The Home Edit”

Die aufgedrehten Aufräumexpertinnen Clea Shearer und Joanna Teplin bringen in “The Home Edit” auf Netflix Ordnung in die Schränke und Kammern von Promis wie Normalos – und machen damit Marie Kondo Konkurrenz.

Clea und Joanna gründeten ihr Unternehmen “The Home Edit” mit dem Ziel, klassische Ordnungskonzepte über Bord zu werfen und Ordnung mit Design und stilvoller Inneneinrichtung zu verbinden. Schnell bauten sich Clea und Joanna ein eigenes Aufräumteam auf und veröffentlichen zwei Bücher rund ums Aufräumen.

Bekannt wurden die beiden quietschigen US-Amerikanerinnen durch Instagram, wo schnell auch Promis auf das Aufräumpärchen aufmerksam wurden und es engagierten. So auch Reese Witherspoon, die die Netflix-Serie um Clea und Joanna produziert und direkt in der ersten Folge ihren Showroom aus Erinnerungsstücken von Preisverleihungen und Kultfilmen von den beiden gestalten lässt.

Konzept der Serie "The Home Edit"

Das Konzept der Serie ist leicht erklärt: In jeder der acht Folgen gewährt ein Promi Clea und Joanna Zutritt zu seinem Haus und lässt sie aufräumen. Dabei sind u.a. Eva Longoria, Khloe Kardashian und Neil Patrick Harris. Außerdem wird ein normaler Mensch überrascht, der dank der Bewerbung von Freunden oder Familie ebenfalls Hilfe für seine chaotischen Kammern und Schränke bekommt.

Dazu gibt es jede Menge Umarmungen und freudiges Quietschen, wenn etwa Reese Witherspoons Kostüme aus “Natürlich blond” geordnet werden dürfen. Viel vom eigentlichen Aufräumprozess sieht man als Zuschauer nicht: Dieser wird in ein paar wild zusammengeschnittenen Szenen abgehandelt – ganz wichtig dabei: die Schachteln und anderen Ordnungssysteme, die natürlich aus der Unternehmenswelt von Clea und Joanna stammen.

Aufräumen lassen ohne Ausmisten

©The Home Edit

Anders als die zierliche Japanerin Marie Kondo sind Clea und Joanna beim Aufräumen nicht so konsequent und minimalistisch – eine große Aussortieraktion gibt es vor dem Aufräumen nicht, kein “Kunde” muss sich von etwas trennen. So wird auch die übervolle Kleiderkammer von Stylistin Rachel Zoe bereits zum zweiten Mal sortiert und noch Platz gelassen für weitere Anschaffungen.

Bei Clea und Joanna müssen die Kunden auch nicht beim Aufräumen mithelfen: In einem Vorgespräch wird sondiert, worum es geht, was wichtig ist, anschließend verschwindet der Auftraggeber bzw. Überraschte für ein paar Stunden und kommt danach in eine perfekt aufgeräumte Kammer zurück. Der so eingefangene Überraschungsmoment ist natürlich ein Highlight für die Kamera.

Wie dauerhaft die neue Ordnung ohne Mitarbeit des Kunden allerdings ist, ist fraglich: Wird die Kinderärztin aus Folge eins auch in ihrem hektischen Alltag ihre Schals zu so ordentlichen “Zimtschnecken” rollen und Rachel Zoe ihre zahllosen Handtaschen jedes Mal mit der Leiter ordentlich in die oberen Regalfächer stellen?

Drei Aufräumtipps aus "The Home Edit"

  • Bereiche schaffen: Im Kleiderschrank etwa für Schmuck, Taschen, Jacken und Schuhe. In der Speisekammer z.B. fürs Frühstück, das Abendessen und Snacks.
  • Einheitlichkeit: Einheitlich gewählte Bügel, Schachteln und andere Aufbewahrungsbehälter lassen einen Schrank gleich viel ordentlicher wirken.
  • Regenbogenordnung: Die Sortierung der Klamotten, Bücher oder Spielzeuge nach Regenbogenfarben ist ein optischer Hingucker im Schrank bzw. der Kammer.

Noch mehr Ordnung

| Sabine Storch | 27. Oktober 2020