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Top 5 Serien mit starken Frauen

Top 5 Serien mit starken Frauen

Frauen werden noch immer häufig unterschätzt – Zeit, dass sich das ändert! Wir haben die Top 5 der stärksten Frauencharaktere in Serien für Sie zusammengestellt.

#1 The Closer

Kyra Sedgwick als Deputy Chief Brenda Leigh Johnson in der Krimiserie "The Closer".
©TNT

Deputy Chief Brenda Leigh Johnson, gespielt von Kyra Sedgwick, übernimmt in der amerikanischen Krimiserie “The Closer” als Außenstehende die Leitung der LAPD-Sonderkommission für besonders schwierige Mordfälle. Den Respekt ihrer Mitarbeiter und Kollegen muss sie sich als Frau erst hart erarbeiten.

Chief Pope, der früher ihr Chef – und Geliebter – war, gibt ihr dabei Rückhalt. Mit ihren unkonventionellen Methoden und der harten Verhörtaktik macht sich Brenda jedoch schnell Feinde innerhalb der Behörden. 

Das Tolle an der Power-Ermittlerin: Ihr feminines Auftreten lässt zunächst nicht darauf schließen, was wirklich in ihr steckt. Liebenswert wird sie durch ihre Schwäche für Schokolade und andere Macken, die sie stets zu verheimlichen bzw. zu verbessern versucht.

Für ihre authentische Darstellung der Brenda erhielt Sedgwick 2007 den Golden Globe, 2010 einen Emmy, 2005 und 2006 gewann Sedgwick einen Satellite Award, 2006 einen Gracie Allen Award und 2009 einen People’s Choice Award. Nach sieben Staffeln verließ sie die Serie – im Spinoff “Major Crimes” übernimmt Brendas ehemalige Erzfeindin Captain Sharon Raider, gespielt von Mary McDonnell, die Leitung der Sonderkommission.

Alle Staffeln sind bei Amazon Prime Video abrufbar.

#2 How to get away with murder

Viola Davis als Annalise Keating in der Serie "How to get away with murder"
©ABC

Eine Frau, die in jeder Hinsicht weiß, was sie will, und das auch knallhart durchsetzt, ist Annalise Keating aus “How to get away with murder”. Gespielt wird die charismatische Professorin für Strafrecht und gnadenlose Strafverteidigerin von Viola Davis. Egal, ob im Hör- oder im Gerichtssaal: Annalise weiß, wie man Menschen manipuliert und setzt dieses Können auch schamlos ein.

Eine Gruppe besonders engagierter Studenten darf Keating vor Gericht helfen. Doch die fünf Studenten und die Strafverteidigerin verwickeln sich in mehrere Mordfälle und teilen unfreiwillig Geheimnisse – stets in Angst, dass einer von ihnen das Schweigen bricht und alle verrät. Viola Davis gewann 2015 einen Emmy und Screen Actors Guild Award, für den Golden Globe war sie zweimal nominiert.

Die Staffeln 1–4 sind bei Netflix abrufbar. Insgesamt gibt es sechs Staffeln, die letzte läuft seit September 2019 in den USA, auf Netflix wird diese frühestens 2021 verfügbar sein.

#3 Workin' Moms

Jessalyn Wanlim als Jenny Matthews, Dani Kind als Anne Carlson, Catherine Reitman als Kate Foster und Juno Ruddell als Frankie Coyne in der kanadischen Sitcom "Workin' Moms".
©CBC

Gleich vierfache Frauenpower gibt es in der kanadischen Sitcom “Workin’ Moms”: Wie der Titel schon verrät, geht es um Mütter, die versuchen, den Spagat zwischen Familie und Beruf zu meistern. Das tun die sympathischen Frauen dabei keineswegs immer konventionell – so unterschiedlich Jenny (Jessalyn Wanlim), Anne (Dani Kind), Kate (Catherine Reitmann) und Frankie (Juno Rinaldi) sind, so individuell gehen sie auch an die diversen Herausforderungen ihres Lebens als arbeitende Mütter heran.

Die Abenteuer, die sie dabei erleben, sind urkomisch und tatsächlich einigermaßen nah am wirklichen Leben. Das ist nicht nur für Mütter äußerst unterhaltsam anzusehen. Mit ihrer erfrischenden Art inspirieren Kate, Anne und Co. dazu, sich selbst nicht immer so ernst zu nehmen und nicht immer nach Perfektion streben zu müssen.

Die Idee zur Serie kam Catherine Reitman und ihrem Mann Philip Sternberg – die beiden spielen auch in der Serie ein Ehepaar – nach der Geburt ihres ersten Kindes. Realistischer geht es quasi kaum. Alle drei bisherigen Staffeln sind bei Netflix verfügbar. Staffel 4 wird aktuell produziert.

#4 Orange is the new black

Taylor Schilling als Tracy Chapman in der Gefängnisserie "Orange is the new black" von Netflix.
©Netflix

Die Netflix-Serie definierte grundlegend neu, wie Frauen in Serien, aber auch eine Serie über Frauen aussehen können. Piper Chapman, gespielt von Taylor Schilling, steht eigentlich gut da in ihrem Leben in der New Yorker Mittelschicht. Wegen einer Dummheit als Jugendliche muss sie jedoch ins Frauengefängnis. Nach anfänglichen Problemen mit den dortigen Regeln und Verhältnissen, gewöhnt sich Piper doch noch daran und lernt, diese für sich zu nutzen.

Im Gefängnis trifft sie nicht nur auf ihre Ex Alex, für die Piper früher Drogen schmuggelte, sondern auch auf zahlreiche andere Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. “Orange is the new black” thematisiert dabei auf tragikomische Weise ganz unterschiedliche Probleme: Von Rassismus und Klassismus über Homophobie, Missbrauch und instabile Machtverhältnisse bis hin zu religiösem Fanatismus und der Privatisierung von US-Gefängnissen.

Die Serie basiert auf dem Buch “Orange Is the New Black: Mein Jahr im Frauenknast” von Piper Kerman. Alle sieben Staffeln laufen bei Netflix.

#5 Supergirl

Melissa Benoist als Kara Zor-El alias Supergirl in der gleichnamigen Serie.
©CBS

Melissa Benoist spielt die DC-Comicfigur Supergirl, die Cousine von Superman. Als Kara Zor-El lebt sie bei einer irdischen Familie und arbeitet als Assistentin in einem Medienunternehmen – ihre wahren Kräfte: geheim. Doch Kara will sich nicht länger verstecken. In einem Selbstfindungsprozess entschließt sie sich dazu, der Welt ihr wahres Ich zu zeigen.

Fortan meistert Kara mithilfe ihrer Superkräfte kleine und große Herausforderungen, um New York und die Welt zu beschützen. Immer an ihrer Seite: Karas Adoptivschwester Alex (Chyler Leigh), die in der irdischen Organisation Department of Extranormal Operations (DEO) ebenfalls gegen Bösewichte kämpft. “Supergirl” spielt im selben Multiversum wie die beiden DC-Serien “Arrow” und “The Flash”.

Die Staffeln 1–3 sind auf Netflix abrufbar, die vierte Staffel folgt voraussichtlich im Mai oder Juni 2020. Insgesamt gibt es fünf Staffeln.

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| Sabine Storch | 15. November 2019