Die Montagsmaler sind nicht nur eine beliebte TV-Show, sondern auch ein zeitloses Zeichenspiel, das Kreativität, Schnelligkeit und Teamgeist fördert. Ob bei Kindergeburtstagen, Familienfeiern oder geselligen Abenden mit Freunden – dieses Spiel sorgt für viel Spaß und Unterhaltung. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über die Geschichte der Montagsmaler, den Spielablauf, benötigtes Material sowie praktische Tipps und kreative Ideen für Begriffe und Varianten. Tauchen Sie ein in die bunte Welt der Montagsmaler und entdecken Sie, wie einfach es ist, mit wenigen Utensilien eine spannende Spielrunde zu starten.
Wichtigste Erkenntnisse
- Die Montagsmaler ist ein klassisches Zeichen- und Ratespiel, das aus der deutschen TV-Show von 1974 stammt und sich perfekt als Partyspiel für Kindergeburtstag, Familienabend oder Freunden eignet.
- Für das Spiel benötigen Sie nur minimale Materialien wie Tafel, Flipchart oder Papier, Stifte und einen Timer – in wenigen Minuten ist alles startklar.
- Im Artikel werden Spielablauf, Regeln, Varianten, Begrifflisten-Ideen sowie die TV-Geschichte von Frank Elstner bis Guido Cantz (2018) behandelt.
- Künstlerisches Talent ist nicht erforderlich – einfache Strichmännchen und Symbole reichen völlig aus.
- Am Ende finden Sie ein FAQ mit häufigen Fragen zu Spielerzahl, Altersgruppe und Anpassungen.

Die Montagsmaler haben ihren Ursprung in einer beliebten ARD-Fernsehsendung, die 1974 im Ersten startete. Das Konzept war einfach und genial: Kandidaten zeichneten Begriffe auf einer Tafel, während ihre Teammitglieder innerhalb einer Zeitspanne raten mussten. Der Name „Montagsmaler“ ist dabei eine humorvolle Anspielung auf den Begriff „Sonntagsmaler“ und bezieht sich auf den ursprünglichen Sendetermin am Montag.
Die Moderatoren-Historie liest sich wie ein Who’s Who des deutschen Fernsehens. Frank Elstner moderierte 53 Folgen von 1974 bis 1979, bevor er zu „Wetten, dass..?“ wechselte. Reinhard Mey übernahm kurzzeitig 1980, gefolgt von Sigi Harreis, der mit 188 Folgen die Show bis 1996 prägte. Das moderne Revival 2018 mit Guido Cantz bestätigte die anhaltende Relevanz dieses Spieleklassikers.
Aus dieser TV-Sendung entwickelte sich das heute bekannte Party- und Familienspiel, das ähnlich wie Pictionary funktioniert. Das Schöne daran: Das Spiel lässt sich leicht an verschiedene Altersgruppen anpassen – von Kindern ab etwa 6 Jahren bis zu Erwachsenen. Der Spaß entsteht durch die Kreativität beim Malen und das hektische Raten gegen die Zeit.
Dies ist der praktische Kern: Wie Sie Montagsmaler zu Hause, in der Schule oder auf einer Party spielen. Das Zeichenspiel existiert in zwei Hauptvarianten – dem Spiel in Teams und dem Modus jeder gegen jeden. Beide Formen werden in den folgenden Abschnitten vertieft.
Die wichtigste Grundregel bei diesem Ratespiel: Es darf weder gesprochen, geschrieben noch mit Gesten geholfen werden. Nur Zeichnungen sind erlaubt – keine Buchstaben, Zahlen oder Lippenbewegungen. Jede Runde besteht aus vier Schritten: Begriff ziehen, zeichnen, zeitlich begrenztes Raten und Punktevergabe.
Spielaufbau & benötigtes Material
Montagsmaler kommt fast ohne Vorbereitung aus, läuft aber mit etwas Planung deutlich reibungsloser. Hier die wichtigsten Materialien:
- Für drinnen: Whiteboard, Tafel oder Flipchart mit dicken Markern oder Fasermalern, Timer (Handy-Stoppuhr reicht), Zettel mit Begriffen in einer Schüssel oder einem Begriffstopf.
- Für draußen: Straßenkreide auf Asphalt – ideal für Kindergeburtstag im Sommer auf Hof oder Schulhof.
Wenn Sie an der Wand malen, befestigen Sie Papier (z. B. Flipchart-Blätter) mit Malerkrepp und kleben Sie mehrere Lagen übereinander, damit Stifte nicht durchdrücken. Der Spielbereich sollte gut beleuchtet sein, mit Sitz- oder Stehplatz für ratende Teams und einem sichtbaren Timer.
Beispiel-Setups für verschiedene Anlässe
Für einen Kindergeburtstag mit 6-8 Kindern im Garten eignet sich Straßenkreide auf der Terrasse perfekt. Zwei Teams à 3-4 Personen wechseln sich ab, der Küchenwecker dient als Timer.
Bei einer WG-Party mit 10 Erwachsenen funktioniert ein Whiteboard in der Küche mit 4 farbigen Markern hervorragend. Die Zeitspanne von 60 Sekunden pro Runde sorgt für Tempo und viele Lacher.
Für die Familienfeier empfehlen sich zwei Flipchart-Blöcke an der Wohnzimmertür, sodass Kinder und Erwachsene parallel in getrennten Runden spielen können.
Sogar digital kann man Montagsmaler spielen – entweder privat oder mit einem öffentlichen Spiel.
Vorbereitung: Begriffe, Teams & Regeln
Eine gute Vorbereitung entscheidet, ob das Spiel chaotisch oder flüssig läuft.
Aspekt | Empfehlung |
|---|---|
Teams bilden | Ab 6 Personen: 2-3 Teams mit je 3-6 Spieler; bei 3-5 Personen: Einzelmodus |
Zeitlimit | Erwachsene: 60-90 Sekunden; Kinder: 90-120 Sekunden pro Begriff |
Punkteregeln | 1 Punkt pro erratenem Begriff; bei schwierigen Begriffen 2 Punkte |
Kommunikation | Keine Buchstaben, Zahlen, Worte oder Gesten – nur Zeichnungen und Symbole |
Erlaubt sind Pfeile, Strichmännchen und Pluszeichen für zusammengesetzte Wörter.
Begriffeliste erstellen
Eine vorbereitete Liste verbessert den Spielfluss und verhindert Streit. Für etwa 60 Minuten Spielzeit sollten Sie mindestens 80-100 Begriffe vorbereiten, bei Kindergeburtstag mit 8+ Kindern eher 120+ Stück.
Kategorisierung nach Thema: Tiere, Haushaltsgegenstände, Berufe, Märchen & Filme, Sportarten, Orte, Gefühle und Aktivitäten.
Für jüngere Kinder (6-9 Jahre) verwenden Sie nur vertraute Begriffe aus Alltag und Schule – keine abstrakten oder politischen Themen. Schreiben Sie je Kategorie 10-20 Begriffe auf einzelne, gefaltete Zettel und mischen Sie diese in einem Topf.
Schwierigkeitsgrade definieren
Viele Gruppen haben Spaß daran, Begriffe nach Schwierigkeit zu sortieren. Hier konkrete Beispiele:
- Leicht (1 Punkt): Fahrrad, Regen, Hund
- Mittel (2 Punkte): Staubsauger, Feuerwehrmann, Fußballstadion
- Schwer (3 Punkte): Schneekugel, Zeitverschiebung, Klimaanlage
Markieren Sie die Schwierigkeit auf dem Zettel (L/M/S) oder verwenden Sie farbige Karten (Gelb, Grün, Rot).
Spielablauf Schritt für Schritt

Im Folgenden wird eine typische Runde für 8-10 Personen in 2 Teams erklärt. Die Schritte sind leicht anpassbar für andere Gruppengrößen.
Teams einteilen & Startspieler bestimmen
Bilden Sie Teams durch Abzählen, Lose oder bewusste Mischung von Kindern und Erwachsenen. Wählen Sie pro Team einen Startspieler als ersten Maler sowie optional einen unabhängigen Moderator – etwa der Gastgeber.
Der Moderator stoppt die Zeit, überwacht die Regeln und entscheidet bei strittigen Begriffen. Die Maler-Rolle wechselt nach jeder Runde, sodass möglichst jeder einmal malt.
Begriffe ziehen & zeichnen
Der Maler zieht einen Zettel aus dem Topf, liest den Begriff still für sich und zeigt ihn dem Moderator zur Kontrolle. Die Zeit startet, sobald der Stift das Papier berührt oder der Moderator „Los!“ ruft.
Zusammengesetzte Wörter dürfen durch Pluszeichen oder Trennlinien visualisiert werden. Keine Buchstaben, Zahlen oder ausgeschriebenen Worte – Pfeile, Wolken und Symbole sind erlaubt. Bei zu schwierigen Begriffen darf der Maler zum nächsten wechseln, erhält aber keine Punkte dafür.
Raten & Punkte vergeben
Alle Teammitglieder dürfen laut raten. Bei richtigem Begriff läuft die Zeit weiter, und der Maler zieht sofort den nächsten Zettel. Am Ende der Runde werden Punkte notiert, dann ist das nächste Team dran.
Nach einer vereinbarten Anzahl Runden (6-10) zählen Sie die Gesamtpunkte und küren das Siegerteam.
Dieser Artikel liefert Inspiration mit klaren Kategorien – keine endlose Liste, sondern eine Auswahl für verschiedene Anlässe.
Kategorien & Beispielbegriffe
Kategorie | Beispielbegriffe |
|---|---|
Tiere & Natur | Elefant, Regenbogen, Vulkan, Sonnenuntergang, Schmetterling, Hai, Löwe, Eule, Kaktus, Wasserfall, Adler, Fuchs, Känguru, Koralle, Regenwald, Pinguin, Kamel, Seestern, Wolf, Delfin |
Haushalt & Schule | Lineal, Toaster, Schulbus, Bügeleisen, Taschenlampe, Kühlschrank, Schreibtisch, Radiergummi, Rucksack, Lampe, Tafel, Computer, Schere, Heft, Wasserkocher, Mikrowelle, Stuhl, Uhr, Telefon, Heftklammer |
Berufe | Bäcker, Feuerwehrmann, Pilot, Arzt, Gärtner, Lehrer, Polizist, Friseur, Koch, Mechaniker, Musiker, Fotograf, Architekt, Elektriker, Tierarzt, Tänzer, Journalist, Zahnarzt, Programmierer, Maler |
Freizeit & Sport | Trampolin, Schwimmbad, Skateboard, Camping, Reise, Fußball, Fahrrad, Klettern, Yoga, Tanzen, Basketball, Schwimmen, Laufen, Skifahren, Angeln, Turnen, Golf, Surfen, Reiten, Boxen |
Märchen & Filme | Rotkäppchen, Piratenschiff, Schneewittchen, Dschungel, Zauberer, Prinzessin, Drache, Schloss, Hexe, Ritter, Einhorn, Zauberspruch, Vampir, Pirat, Fee, Kobold, Riese, Zauberkugel, Gespenst, Fee |
Abstraktes & Gefühle | Langeweile, Freundschaft, Heimweh, Überraschung, Angst, Liebe, Mut, Traurigkeit, Glück, Neugier, Eifersucht, Stolz, Gelassenheit, Wut, Sehnsucht, Zufriedenheit, Neid, Dankbarkeit, Verwirrung, Hoffnung |
Technik & Transport | Auto, Flugzeug, Fahrrad, Zug, Rakete, Hubschrauber, Computer, Smartphone, Roboter, Drohne, U-Bahn, Schiff, Traktor, Bus, Motorrad, Satellit, Ampel, Kamera, Lautsprecher, Fernseher |
Essen & Trinken | Pizza, Apfel, Kuchen, Eiscreme, Hamburger, Kaffee, Tee, Brot, Salat, Schokolade, Wasser, Saft, Suppe, Käse, Fisch, Banane, Wein, Bier, Pfannkuchen, Pommes |
Feste & Feiertage | Weihnachten, Ostern, Halloween, Geburtstag, Silvester, Karneval, Hochzeit, Muttertag, Vatertag, Erntedankfest, Valentinstag, Laternenumzug, Nikolaus, Fasching, Ramadan, Chanukka, Neujahr, Festzelt, Feuerwerk |
Musik & Kunst | Gitarre, Klavier, Trommel, Malerpalette, Mikrofon, Tanz, Geige, Theatermaske, Noten, Skulptur, Filmkamera, DJ, Ballett, Sänger, Pinsel, Konzert, CD, Oper, Graffiti, Orchester |
Besondere Begriffe für Kinder (6–9 Jahre)
Für jüngere Kinder eignen sich kurze, konkrete Begriffe: Schlitten, Zahnbürste, Dino, Fußball, Schulranzen, Rakete, Schokolade, Baumhaus, Spielplatz, Zoo.
Vermeiden Sie abstrakte Begriffe wie „Eifersucht“ oder komplexe Objekte wie „Navigationsgerät“. Nehmen Sie Begriffe aus der Lebenswelt der Kinder – Lieblingsspielzeug, Essen, bekannte Orte.
Besondere Begriffe für ältere Kinder & Jugendliche (8–11+ Jahre)
Ältere Kinder mögen mehr Herausforderung und Humor: Klassenfahrt, Schneesturm, Superheld, YouTuber, Hausaufgaben, Stromausfall, Geisterbahn, Lager.
Erste zusammengesetzte Wörter wie „Eiswagen“ oder „Wasserpistole“ funktionieren hier gut.
Varianten & kreative Abwandlungen

Durch Varianten bleibt Montagsmaler lange spannend. Ergänzend können Sie für Kennenlernphasen oder Pausen auch lustige Entweder-oder-Fragen als Partyspiel nutzen. Die folgenden Abwandlungen eignen sich sowohl für Kindergeburtstag als auch für Erwachsenenrunden.
Team-Variante klassisch
Die Gruppe wird in zwei oder drei Teams eingeteilt, die reihum malen. Entweder rät nur das eigene Team, oder alle Teams raten gleichzeitig – bei Letzterem bekommt das schnellere Team einen Trostpunkt. Diese Variante eignet sich besonders für 8+ Spieler.
Zeitdruck-Variante
Hier gelten extrem kurze Limits von 30-45 Sekunden pro Begriff. Pro Spieler wird nur ein Begriff gezeichnet. Diese Variante erzeugt viel Lachen, ist aber für jüngere Kinder eventuell zu hektisch. Eine Sanduhr oder Countdown-App erhöht den Nervenkitzel.
Themen-Abend-Variante
Alle Begriffe stammen aus einem Thema: „Sommer & Urlaub“, „Weihnachten“, „Sport“ oder „Filme“. Bei Motto-Feiern (Silvester, Halloween) passende Begriffe wählen. Für Kinder macht ein eingegrenztes Thema das Raten oft leichter.
Zeichnen mit Handicap
Beim Blindzeichnen hat der Maler die Augen verbunden – mit sehr lustigen Ergebnissen. Bei der falschen-Hand-Variante malen Rechtshänder links und umgekehrt. Diese Varianten eignen sich eher für Erwachsene oder Kinder ab 10 Jahren, da Frustrationstoleranz nötig ist.
Kooperative & Online-Variante
Bei der kooperativen Variante arbeiten alle Spieler zusammen gegen die Zeit – etwa 10 Minuten für möglichst viele Begriffe. Ideal für Schulklassen oder Teambuilding im Unternehmen.
Online-Variante: Zeichnung über Video-Call mit Kamera auf Papier oder Tools wie montagsmaler-online.de. Diese Verwendung ist perfekt, wenn die Familie weit verstreut ist.
Das Partyspiel basiert direkt auf der ARD-Sendung, die Kultstatus erlangte. Start 1974 im Ersten, mit Prominenten und Kandidaten, die Begriffe zeichneten, während Teamkollegen rieten. Die Show lief viele Jahre, machte Pause und kehrte 2018 mit Guido Cantz zurück.
Das Prinzip blieb trotz moderner Optik gleich: Zeichnen, Zeitdruck, Raten – und vor allem viel Gelächter.
Einfluss der TV-Show auf das Partyspiel
Zuschauer spielten das Konzept zu Hause nach – erst mit Tafel und Kreide, später mit Whiteboard. Viele heutige Hausregeln wie Zeitlimit und Teammodus sind direkt von der Sendung inspiriert. Dadurch wurde „Montagsmaler“ zum Synonym für zeichnen-und-Raten-Spiele in Deutschland.
Praxis-Tipps für Kindergeburtstage & Familienfeiern
Montagsmaler funktioniert hervorragend auf Kindergeburtstag, an Weihnachten oder Silvester.
- Dauer: Kinder 20-40 Minuten, Erwachsene 60-90 Minuten
- Begriffe: Mischung aus einfachen und lustigen für viele Erfolgserlebnisse
- Belohnungen: Sticker, Gummibärchen oder Mini-Preise bei Kindergeburtstag
- Moderation: Ein Erwachsener achtet auf Fairness und Stimmung
Altersgerechte Anpassung & Sicherheit
Bei jüngeren Kindern (6-8 Jahre) kürzere Runden mit bekannten Alltagsbegriffen. Verwenden Sie kindgerechte Materialien: abwaschbare Filzstifte, bruchsichere Kreide. Bei Mischgruppen lassen Sie Erwachsene schwerere Begriffe malen. Planen Sie Pausen für Getränke und Essen ein, bevor die Konzentration nachlässt.
Spielregeln im Detail
Die Montagsmaler folgen klaren Spielregeln, die den Ablauf spannend und fair gestalten. Zu Beginn werden die Teams gebildet und jeder Spieler hat die Möglichkeit, als Zeichner zu fungieren. Ein Spieler zieht einen Begriff aus dem Topf und hat in der Regel 60 Sekunden Zeit, diesen nur mit Linien, Formen und Symbolen auf einer Seite zu zeichnen. Dabei sind Buchstaben, Zahlen oder verbale Hinweise tabu. Das eigene Team versucht in der vorgegebenen Zeit, den Begriff zu erraten. Gelingt dies, erhält das Team einen Punkt. Wird der Begriff nicht erraten, geht der Punkt verloren und das andere Team ist an der Reihe.
Varianten für noch mehr Spielspaß
Um das klassische Spiel abwechslungsreicher zu gestalten, gibt es zahlreiche Varianten. Eine beliebte Team-Variante teilt die Spieler in zwei oder mehr Gruppen, wobei jeweils ein Spieler zeichnet und die anderen raten. Die Zeit-Variante setzt ein strengeres Zeitlimit von etwa 30 Sekunden, was den Druck erhöht. Bei der Themen-Variante werden Begriffe aus einem bestimmten Bereich wie Filme, Tiere oder Essen ausgewählt. Für besondere Herausforderungen können Spieler blind zeichnen oder nur mit der nicht dominanten Hand malen. Die umgekehrte Variante lässt einen Spieler den Begriff beschreiben, während die anderen zeichnen, was sie hören.
Begriffe clever auswählen
Die Auswahl der Begriffe ist entscheidend für den Spielspaß. Jedes Team sollte mindestens 20 Begriffe auf kleine Zettel schreiben und in einen Topf legen. Die Begriffe sollten einfach genug sein, um sie schnell zeichnen zu können, aber auch abwechslungsreich, um das Spiel spannend zu halten. Es empfiehlt sich, Begriffe aus verschiedenen Kategorien wie Tiere, Berufe oder Gegenstände zu mischen. Für erfahrene Spieler können zusammengesetzte Suchwörter verwendet werden, bei denen zwei Bilder gezeichnet werden, die zusammen den Begriff ergeben.
Tipps für die perfekte Spielrunde
Damit die Montagsmaler-Runde reibungslos läuft, sollten Sie einige Tipps beachten. Sorgen Sie für ausreichend Platz und gutes Licht an der Malfläche. Verwenden Sie dicke Stifte oder Marker, damit die Bilder für alle gut sichtbar sind. Legen Sie klare Zeitlimits fest und bestimmen Sie einen Spielleiter, der die Zeit misst und die Regeln überwacht. Ermutigen Sie die Spieler, kreativ und mutig zu zeichnen – auch einfache Strichmännchen sind erlaubt. Und vor allem: Haben Sie Spaß und lachen Sie gemeinsam über die lustigen Zeichnungen!
Das Spiel eignet sich auch hervorragend für draußen, etwa bei Kindergeburtstagen oder Sommerfesten. Statt Papier und Stiften können die Kinder mit Straßenkreide auf Asphalt oder Beton malen. Diese Variante fördert die Bewegung und bietet eine neue kreative Herausforderung. Die Regeln bleiben gleich: Begriffe werden gezogen, gezeichnet und geraten. Für jedes erratene Bild gibt es einen kleinen Preis oder eine Belohnung, was die Motivation steigert.
Die Bedeutung von Farbe und Bildgestaltung
Obwohl das Spiel Montagsmaler vor allem auf schnelle Strichzeichnungen setzt, kann der gezielte Einsatz von Farbe die Erkennbarkeit der Bilder verbessern. Farbige Marker oder Buntstifte helfen, wichtige Details hervorzuheben und das Bild lebendiger zu gestalten. Achten Sie jedoch darauf, dass die Zeichnung nicht zu kompliziert wird, da die Zeit begrenzt ist. Die Balance zwischen Einfachheit und Aussagekraft macht den Reiz des Spiels aus.
Die Rolle der Seite beim Zeichnen
Die Größe und Beschaffenheit der Seite, auf der gezeichnet wird, beeinflusst das Spielgefühl. Große Flipchart-Blätter oder Whiteboard-Seiten bieten viel Platz für kreative Bildideen und erlauben es, mehrere Details unterzubringen. Kleinere Seiten oder Karten zwingen zu minimalistischen Darstellungen, was den Schwierigkeitsgrad erhöhen kann. Wählen Sie die Seite passend zur Gruppengröße und Spielvariante, um den besten Spielspaß zu erzielen.
Tabu-Regeln für mehr Herausforderung
Um das Spiel spannender zu machen, können Sie Tabu-Regeln einführen. Dabei sind bestimmte einfache Symbole oder Hinweise verboten, etwa Pfeile, die den Begriff direkt zeigen, oder bestimmte Farben, die zu offensichtlich sind. Diese Einschränkungen fördern die Kreativität und sorgen für mehr Herausforderung beim Zeichnen und Raten. Tabu-Regeln können je nach Spielerfahrung flexibel angepasst werden.
Zusammenfassung
Die Montagsmaler sind ein klassisches Zeichenspiel mit Ursprung in einer beliebten deutschen TV-Show von 1974. Ziel des Spiels ist es, Begriffe nur durch Zeichnungen darzustellen, während die Mitspieler diese erraten. Es fördert Kreativität, Teamgeist und sorgt für viel Spaß bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. Für das Spiel werden einfache Materialien wie Papier, Tafel, Stifte und ein Timer benötigt. Die Begriffe können in verschiedenen Kategorien und Schwierigkeitsgraden ausgewählt werden, um das Spiel abwechslungsreich zu gestalten.
„Montagsmaler“ lässt sich flexibel als Einzel- oder Teamspiel spielen und bietet zahlreiche Varianten, etwa mit Zeitdruck, Themen oder besonderen Zeichenregeln. Die TV-Show prägte das Spiel und inspirierte viele Hausregeln. Besonders bei Kindergeburtstagen, Familienfeiern oder Partys sorgt das Spiel für kurzweilige Unterhaltung und gemeinsame kreative Momente.
Aktives Mitspielen empfiehlt sich ab etwa 6 Jahren, wenn Kinder einfache Begriffe erkennen können. Jüngere Kinder (4-5 Jahre) können als „Co-Maler“ gemeinsam mit einem Erwachsenen zeichnen. Die Begriffe müssen dann sehr simpel sein (Ball, Haus, Auto), und ohne strenges Zeitlimit gespielt werden.
Das Spiel ist ab 2 Personen möglich, spielt aber seine Stärken ab 4-10 Spieler aus. Ab 6 Personen empfiehlt sich der Teammodus mit 2-3 Teams à 3-5 Spieler, damit Wartezeiten nicht zu lang werden.
Pro Maler 60-90 Sekunden für Erwachsene, 90-120 Sekunden für Kinder. Die Gesamtdauer beträgt je nach Gruppe 30-60 Minuten. Vereinbaren Sie vorher eine maximale Anzahl Runden oder Enduhrzeit.
Ja, als kreatives Lernspiel. Im Kindergarten ohne strengen Wettbewerb, mit Fokus auf Spaß am Malen. In der Grundschule fördert es Wortschatz und Teamarbeit – Lehrkräfte können Begriffe passend zum Unterrichtsthema erstellen.
Künstlerisches Talent ist nicht nötig – einfache Symbole reichen. Vereinfachen Sie die Begriffe, erhöhen Sie das Zeitlimit leicht, und erlauben Sie Rückfragen, auf die der Maler nur mit Nicken oder Kopfschütteln reagiert.





