Seit über einem Jahrzehnt zieht die Sendung „Bares für Rares“ Millionen vor den Fernseher und hat sich zum festen Bestandteil des deutschen Nachmittagsprogramms entwickelt. Was als Experiment begann, ist heute Deutschlands erfolgreichste Trödelshow – ein Format, das Expertise mit Unterhaltung verbindet und echte Schätze aus privaten Haushalten ans Licht bringt. Als Trödel Show gilt „Bares für Rares“ als Paradebeispiel, in dem seltene Fundstücke entdeckt, bewertet und gehandelt werden.

Die Mischung aus Schatzsuche, Raritäten, Verhandlung und emotionalen Momenten macht das Format besonders und sorgt für anhaltende Faszination. Auch die sympathischen Moderatoren und Experten tragen zum Erfolg bei – und nicht zuletzt die Spannung, ob ein vorgestellter Gegenstand tatsächlich wertvoll ist oder doch nur Tand. Erfahren Sie hier alles zur langjährigen Erfolgsshow „Bares für Rares“!

Wichtigste Erkenntnisse

  • „Bares für Rares“ startete am 13. August 2013 im ZDF mit Moderator Horst Lichter und läuft seitdem montags bis freitags um 15:05 Uhr sowie samstags um 15:15 Uhr.
  • Die Sendung entwickelte sich schnell zum täglichen Quotenhit im Hauptprogramm des ZDF und gilt als die erfolgreichste ZDF-Daytime-Show, die ab 15:05 Uhr teils drei Millionen Zuschauer vor den Fernseher zieht und regelmäßig bis zu 25 Prozent Marktanteil erreicht.
  • Der Ablauf folgt einem festen Schema: Bewerbung, Expertise durch Fachleute, Vergabe der Händlerkarte und Verhandlung im Händlerraum – ein Verkauf erfolgt nur bei gegenseitiger Einigung.
  • In der Show präsentieren Bewerber echte Antiquitäten, Raritäten und Kuriositäten aus Keller, Garage oder Nachlass, die von Experten auf ihren Wert geschätzt werden.
  • Im weiteren Artikel erfahren Sie alles über das Team aus Experten und Händlern, spektakuläre Rekordverkäufe, Sonderausgaben und die starke Online-Präsenz des Formats.

Einführung in „Bares für Rares”

Antike Vasen, Uhren und Bilder.

Die Geschichte von „Bares für Rares“ beginnt am 13. August 2013, als das ZDF ein neues Dokutainment-Format für den Nachmittagslot aus der Taufe hob. Die Idee war simpel und doch fesselnd: Menschen bringen Gegenstände aus ihren vier Wänden mit, lassen diese von Fachleuten bewerten und können sie anschließend an Händler verkaufen. „Bares für Rares“ wurde 2013 ins Leben gerufen und hat seitdem mehr als 2000 Folgen produziert.

Horst Lichter führt seit Beginn als Moderator durch die Show – mit rheinischem Humor und charmanter Art ist er zum unverwechselbaren Gesicht des Formats geworden. Der ehemalige TV-Koch hatte 2013 kurz vor der Premiere sogar mit dem Karriereende gehadert, doch die Sendung wurde zu seiner neuen Berufung.

Das Konzept von „Bares für Rares“ basiert auf echten Verkäufern, die Objekte aus Haushalt, Nachlass oder Sammlung mitbringen. Anders als bei klassischen Auktionen verhandeln die Besitzer direkt mit einem Händlerpodium. Die Sendung präsentiert überwiegend Antiquitäten, Raritäten und Kuriositäten – von Gemälde über Porzellan (Meissen, Rosenthal) bis hin zu Schmuck aus Gold und Diamanten. In der Sendung werden häufig Gemälde, Designstücke, Porzellan, Bronzefiguren, Antikspielzeuge, alte Technikprodukte und Schmuck angeboten.

Gelegentlich werden auch Militaria und Oldtimer-Fahrzeuge bei „Bares für Rares“ präsentiert. All diese Fundstücke erzählen eine Geschichte und machen jede Folge zu einem Erlebnis. Für Sammler und Experten ist es zudem interessant zu verfolgen, ob die Objekte nach der Sendung noch Besitzern gehören oder weitergegeben wurden, da der Besitzstatus entscheidend für die Authentizität und den Wert der Stücke ist.

Moderator Horst Lichter – Das Gesicht von „Bares für Rares“

Horst Lichter ist seit Beginn der Sendung im Jahr 2013 der charismatische Moderator von „Bares für Rares“. Mit seinem rheinischen Humor, seiner sympathischen Art und seiner Leidenschaft für alte Dinge bringt er eine besondere Atmosphäre in die Show. Lichter versteht es, die Geschichten hinter den Objekten herauszufinden und die Verkäufer auf eine einfühlsame Weise zu begleiten. Seine lockere und zugleich respektvolle Moderation macht ihn zum unverwechselbaren Markenzeichen des Formats und trägt maßgeblich zum großen Erfolg der Sendung bei. Neben seiner Rolle als Moderator ist Horst Lichter selbst ein Liebhaber von Antiquitäten und Trödel, was seine Authentizität und Begeisterung für das Thema unterstreicht.

Sendekonzept und Ablauf der Show

Die Sendung folgt einem festen Ablauf: Vorstellung des Objekts, Expertise (Wertschätzung) und Verhandlung im Händlerraum. Dieser strukturierte Prozess sorgt für Spannung und Wiedererkennung zugleich.

Bewerbung und Auswahl: Jeder kann sich über ein Online-Formular auf der ZDF-Seite bewerben. Pro Woche gehen mehrere hundert Einsendungen mit Fotos und Beschreibung ein. Die Redaktion prüft gemeinsam mit Kunsthistorikern Originalität, Zustand und TV-Tauglichkeit der Stücke. In der Sendung stellen Bewerber Antiquitäten und seltene Gegenstände vor, die von Expertinnen und Experten auf ihren Wert geschätzt werden.

Die Expertise im Studio: Nach der Begrüßung durch Horst Lichter erzählt jeder Verkäufer die Geschichte seines Gegenstands. Experten wie Dr. Heide Rezepa-Zabel und Detlev Kümmel bestimmen Alter, Herkunft und Wert des Objekts. Sie nutzen dabei ihr Fachwissen über Material, Stilmerkmale und Marktpreise für eine fundierte Schätzung.

Die Händlerkarte: Bei ausreichender Einschätzung des Werts erhalten Verkäufer die begehrte Händlerkarte, die Zutritt zum Händlerraum ermöglicht. Die Verkäufer müssen die sogenannte Händlerkarte erhalten, um ihre Objekte im Händlerraum zum Verkauf anzubieten.

Der Händlerraum: Die Verkäufer treffen bei „Bares für Rares“ auf ein fünfköpfiges Händlerpanel, das nach einem Auktionsverfahren bietet. In der Show treten die Verkäufer mit ihren Gegenständen einem wechselnden Podium von fünf Händlern gegenüber, die die Expertenschätzungen nicht kennen. Die Verhandlung beginnt, das Feilschen startet – und jeder Besitzer kann das Höchstgebot annehmen oder ablehnen. Wenn ein Verkäufer und ein Händler sich auf einen Preis einigen, wird der Betrag meist sofort in bar ausgezahlt. Ein rechtsgültiger Kaufvertrag wird vor Ort geschlossen.

Experten und Händler bei „Bares für Rares”

Name

Fachgebiet / Rolle

Dr. Heide Rezepa-Zabel

Kunstgeschichte

Detlev Kümmel

Designklassiker, Möbel

Sven Deutschmanek

Designklassiker, Technik

Albert Maier

Antiquitäten, Kunstwerke

Wendela Horz

Schmuck, Gemmologie

Bianca Berding

Kunstgeschichte

Friederike Werner

Kunstgeschichte

Patrick Lessmann

Schmuck

Annika Raßbach

Schmuck

Susanne Steiger

Schmuck-Händlerin

Wolfgang Pauritsch

Händler, Antiquitäten

Walter Lehnertz

Händler, Kunst & Design

Fabian Kahl

Händler, Antiquitäten

Daniel Meyer

Händler, Schmuck & Kunst

Elisabeth Nüdling

Händlerin, Kunst & Design

Julian Schmitz-Avila

Händler, Antiquitäten

Christian Vechtel

Händler, Kunst & Design

Sarah Schreiber

Händlerin, Antiquitäten

David Suppes

Händler, Antiquitäten

Elke Velten-Tönnies

Händlerin, Schmuck

Das Team besteht aus Experten und Händlern, die regelmäßig bei der Sendung auftreten. Ihre Kompetenz und Persönlichkeit prägen das Format entscheidend. Die Sendung verbindet Expertise mit Unterhaltung durch emotionale Geschichten und echten Handel.

Das Expertenteam: In der Regel rotieren drei bis fünf Expertinnen und Experten mit unterschiedlichen Spezialgebieten:

Fachgebiet

Typische Objekte

Kunstgeschichte

Gemälde, Grafiken, Lithografien

Gemmologie

Schmuck, Diamanten, Edelsteine

Möbel & Design

Designklassiker, antike Möbel

Technik

Alte Radios, Kameras, Automaten

Militaria

Orden, historische Dokumente

Wiederkehrende Gesichter wie Susanne Steiger für Schmuck oder spezialisierte Kunsthistoriker sorgen für Wiedererkennung. Ihre Einschätzungen basieren auf jahrelanger Praxiserfahrung und Auktionsdatenbanken

Das Händlerpodium: Fünf Händlerinnen und Händler aus dem Antiquitäten- und Kunsthandel bilden das Podium. Sie betreiben oft eigene Läden oder Online-Shops und kalkulieren beim Bieten mögliche Marge und Nachfrage. Strikte Regeln verhindern jeden Austausch über Schätzpreise zwischen Experten und Händlern, um faire Gebote zu gewährleisten. Die Händler investieren eigenes Kapital und tragen das volle Risiko – manchmal müssen Stücke länger eingelagert werden, bevor ein Weiterverkauf mit Gewinn gelingt.

Sendezeiten, Formate und Sonderausgaben

Sorgfältige Prüfung von Schmuckstücken.

Die reguläre Ausstrahlung erfolgt auf einem festen Sendeplatz: montags bis freitags um 15:05 Uhr im ZDF. Damit ist die Show seit Jahren ein verlässlicher Bestandteil des Nachmittagsprogramms. Das ZDF als Sender positioniert „Bares für Rares“ fest im eigenen Nachmittagsprogramm und erreicht damit eine breite Zielgruppe. Samstags startet die Sendung um 15:15 Uhr. Wiederholungen laufen auch im Vormittags- und Vorabendprogramm sowie bei Spartensendern wie 3sat.

Abendshows: Seit Juli 2017 gibt es längere Primetime-Ausgaben mit besonderen Settings. Diese werden an historischen Orten wie Schloss Drachenburg bei Königswinter, Schloss Ehreshoven im Bergischen Land oder Kloster Eberbach im Rheingau gedreht. Hier treten sieben statt fünf Händler an, und die Atmosphäre ist besonders festlich.

Promi-Specials: Die Sendung enthält Specials, in denen prominente Anbieter ihre Schätze präsentieren. Bekannte Persönlichkeiten wie Boris Becker oder Sky du Mont verkaufen Objekte zugunsten wohltätiger Zwecke. Im Jahr 2023 feierte Bares für Rares sein zehnjähriges Bestehen mit einer Sondersendung, die am 20. Dezember ausgestrahlt wurde.

Weitere Varianten: Folgen „unterwegs” schicken Händler auf Flohmärkte in Städten oder auf historische Schauplätze. Manche Episoden konzentrieren sich verstärkt auf Restaurierungen oder die Geschichte besonders spannender Stücke. Diese Abwechslung hält das Format frisch und zieht unterschiedliche Zuschauer an.

Drehorte

Die beliebte Sendung „Bares für Rares“ wird an verschiedenen Orten gedreht. Die regulären Folgen wechseln zwischen folgenden Hauptdrehorten:

  • Balloni-Hallen in Köln
  • Harbour-Club in Köln
  • Schloss Ehreshoven in Engelskirchen

Zusätzlich wurde die berühmte Weihnachtsfolge in den Pulheimer Walzwerken in Pulheim gedreht.

Reichweite, Quoten und Publikum von „Bares für Rares“

Seit 2013 hat sich das Format von einem Experiment zum Quotengaranten entwickelt. Die höchste bisher gemessene Zuschauerzahl des regulären Formats lag am 9. Februar 2018 bei 3,80 Millionen, bei einem Marktanteil von 26,4 Prozent.

Aktuelle Zahlen:

Sendetermin

Durchschnittliche Zuschauer

Marktanteil

Werktags (Mo–Fr)

1,8–2,5 Millionen

20–28 %

Samstags

1,2–1,5 Millionen

14–18 %

Am 5. Mai 2023 erreichte die Trödelshow 1,96 Millionen Zuschauer, damit einher gingen 21,8 Prozent Marktanteil. Im Jahr 2017 wurden 11,5 Millionen verschiedene Zuschauer errechnet, die binnen einer Woche Bares für Rares auf ZDF oder ZDFneo einschalteten.

Das Publikum von „Bares für Rares“ ist leicht mehrheitlich weiblich, mit hohem Anteil an Zuschauern ab 50 Jahren. Doch auch jüngere Design- und Vintage-Fans schalten ein. Die Mischung aus Unterhaltung, Wissen und emotionalen Überraschungen spricht selbst Menschen an, die sich sonst wenig für klassische Auktionen interessieren.

Die Show wurde 2018 mit der Goldenen Kamera und 2019 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Diese Preise bestätigen die Beliebtheit und Qualität des Formats im deutschen Fernsehen.

Spektakuläre Objekte und Rekordverkäufe

Ein Luxuswagen erzielte 60.000 Euro.

Außergewöhnliche Fundstücke sorgen immer wieder für Schlagzeilen und machen den besonderen Reiz der Sendung aus. Die angebotenen Gegenstände sind in der Regel Raritäten und Antiquitäten wie Gemälde, Möbelstücke, Porzellan und Schmuck.

Rekordverkäufe in der Übersicht:

  • Ein Jaguar E-Type Oldtimer erzielte rund 60.000 Euro
  • Ein goldenes Pektorale-Schmuckstück mit Diamanten erreichte die 40.000-Euro-Marke
  • Eine seltene Sèvres-Porzellanplatte wechselte im mittleren fünfstelligen Bereich den Besitzer
  • Ein babylonisches Rollsiegel als archäologisches Kleinod erzielte einen vierstelligen Schätzpreis

Auch grafische Kunst wie Lithografien bedeutender Künstler und seltene Münzen oder Orden bringen teils hohe vier- bis fünfstellige Beträge. Beispielhaft wurde eine Jugendstil-Brosche mit Insekt-Motiv für 900 Euro an Susanne Steiger verkauft.

Doch nicht nur der Preis zählt: Emotional bedeutsame Familienerbstücke, die in der Sendung einen neuen Platz finden, gehören zu den Lieblingsgeschichten der Zuschauer. Manche Verkäufe waren so besonders, dass sie in Best-of-Clips und Videos immer wieder gezeigt werden und hohe Aufrufe erzielen.

Kritik, Inszenierung und Authentizität

Bei einem so erfolgreichen Format bleibt auch Kritik nicht aus. Einige typische Kritikpunkte betreffen:

  • Vermutete Inszenierung von Emotionen für die Darstellung
  • Wiederkehrende Erzählmuster und Formulierungen
  • Zweifel, ob alle Objekte wirklich zufällig aus privaten Haushalten stammen

Das ZDF und die Produktion betonen, echte Verkäufer zu zeigen. Die Expertisen werden nicht vorab detailliert inszeniert, sondern im Rahmen des TV-Formats strukturiert. Strikte Regeln verhindern Absprachen zwischen Händlern und Experten, um faire Abläufe zu sichern.

Viele Zuschauer schätzen gerade diese Mischung aus Wiedererkennbarkeit – mit vertrauten Abläufen und Running Gags – und echten Überraschungen durch unentdeckte Schätze. Die Authentizität des Formats liegt weniger in perfekter Spontaneität als in der Echtheit der Objekte, der Geschichten und der Verhandlungen. Der Ton bleibt dabei stets unterhaltsam und respektvoll.

Online-Präsenz, Mediathek und Social Media

Bei Bares für Rares können Sie Ihre Schätze verkaufen.

Die Show ist längst nicht mehr nur ein klassisches Fernsehen-Format, sondern auf vielen digitalen Plattformen präsent. Diese Erweiterung sorgt für zusätzliche Reichweite und Zuschauerbindung.

ZDF-Mediathek: Ganze Folgen, Clips und Highlights sind on demand verfügbar – teils schon vor der linearen Ausstrahlung. Monatlich werden siebenstellige Abrufzahlen erreicht. Die App ermöglicht mobilen Zugriff auf alle Inhalte.

YouTube-Kanal: Der offizielle Kanal hat mehrere hunderttausend Abonnenten und bietet:

  • Best-of-Sequenzen mit Rekordverkäufen
  • Thematische Sammlungen (nur Schmuck, nur Oldtimer, nur Münzen)
  • Videos mit besonders emotionalen Momenten

Facebook und Instagram: Auf diesen Plattformen finden Fans Hintergrund-Informationen, kurze Clips und Hinweise auf Sendetermine. Reels und Stories zeigen besonders kuriose Funde oder emotionale Momente. Die Interaktion mit Fans ist hier besonders aktiv.

TikTok: Kurze, dynamisch geschnittene Clips erreichen ein jüngeres Publikum. Memes rund um legendäre Händler-Sprüche oder Horst-Lichter-Momente werden vielfach geteilt und sorgen für virale Verbreitung. Diese Online-Präsenz trägt maßgeblich zur langfristigen Markenbindung bei – jeder kann Szenen mehrfach ansehen, teilen und kommentieren.

Sondersendungen: „Bares für Rares“ hat regelmäßig Sondersendungen, die sich durch besondere Themen, prominente Gäste oder besondere Drehorte auszeichnen. Hier sind einige Beispiele für Sondersendungen, die in der Vergangenheit ausgestrahlt wurden:

  • Weihnachtsspecials: Besonders beliebt sind die Weihnachtsfolgen, die oft in den Pulheimer Walzwerken gedreht werden und eine festliche Atmosphäre bieten.
  • Promi-Specials: In einigen Folgen treten Prominente als Verkäufer oder Experten auf, was für besondere Unterhaltung sorgt.
  • Jubiläumssendungen: Zu besonderen Anlässen, wie dem Jubiläum der Sendung, gibt es oft spezielle Folgen mit Rückblicken oder Highlights.
  • Themenspecials: Manchmal gibt es Folgen mit einem bestimmten Fokus, z. B. auf bestimmte Sammelgebiete wie Antiquitäten, Kunst oder seltene Fundstücke.
  • Live-Sendungen: In der Vergangenheit gab es auch Live-Sendungen, bei denen das Publikum direkt vor Ort dabei sein konnte.

Tipp: Falls Sie auf der Suche nach aktuellen Sondersendungen sind, lohnt sich ein Blick in das TV-Programm des ZDF oder auf die offizielle Website der Sendung.

Zusammenfassung

„Bares für Rares“ ist eine erfolgreiche Trödelshow im ZDF, die seit 2013 läuft und täglich Millionen Zuschauer begeistert. Moderator Horst Lichter führt charmant durch das Format, in dem private Anbieter ihre Antiquitäten und Raritäten von Experten bewerten lassen und anschließend an ein Händlerpodium verkaufen können. Die Sendung verbindet fachkundige Expertise mit unterhaltsamen Verhandlungen und emotionalen Geschichten. Neben den regulären Nachmittagsfolgen gibt es auch Abendshows und Specials mit prominenten Gästen. Mit hohen Einschaltquoten, zahlreichen Rekordverkäufen und einer starken Online-Präsenz hat sich „Bares für Rares“ als Kultformat im deutschen Fernsehen etabliert.

Ob Krimskrams aus dem Keller, vergessene Schätze aus der Garage oder Erbstücke vom Dachboden – diese Trödelshow beweist seit über einem Jahrzehnt, dass in allen Haushalten wahre Raritäten schlummern können. Schalten Sie ein, entdecken Sie die nächsten Überraschungen und lassen Sie sich von der Faszination der Antiquitäten mitreißen. Vielleicht ist die nächste Episode ja Ihre.

FAQ – Häufige Fragen zu „Bares für Rares”

  1. Wie kann man sich bei „Bares für Rares” bewerben?

    Die Bewerbung erfolgt in der Regel online über ein Formular auf der ZDF-Webseite. Bewerber laden Fotos hoch und beschreiben ihr Objekt sowie dessen Geschichte. Die Redaktion erhält pro Woche hunderte Bewerbungen und wählt nach Originalität, Zustand und TV-Tauglichkeit aus. Nur ein Teil der Bewerber erhält Rückmeldung, und Drehtage werden frühzeitig koordiniert. Der gesamte Versuch von der Bewerbung bis zur Ausstrahlung kann mehrere Monate dauern.

  2. Muss ich mein Objekt verkaufen, wenn ich eine Händlerkarte bekomme?

    Niemand wird bei „Bares für Rares“ zum Verkauf gezwungen – auch nicht mit Händlerkarte. Im Händlerraum kann jeder Verkäufer das Höchstgebot jederzeit ablehnen, wenn der Preis unter der persönlichen Schmerzgrenze liegt oder emotionale Bindung an das Stück besteht. Diese Entscheidungsfreiheit sorgt oft für Spannung, da nicht jede Verhandlung mit einem Zuschlag endet. Bewerber haben das volle Recht, ihr Eigentum wieder mitzunehmen. Es kommt allerdings auch vor, dass kein Händler das angebotene Stück kaufen möchte.

  3. Wie zuverlässig sind die Expertisen in der Sendung?

    Die Expertinnen und Experten sind ausgebildete Fachleute – Kunsthistoriker, Gemmologen oder Antiquitätenhändler mit jahrelanger Erfahrung. Ihre Bewertung basiert auf aktuellen Marktpreisen und fachlicher Einschätzung. Allerdings sind die Schätzpreise unverbindlich und können vom letztlich erzielten Händlerpreis in der Höhe abweichen. Bei besonders hochpreisigen oder sensiblen Objekten empfiehlt sich ein zusätzliches externes Gutachten, vor allem wenn ein Verkauf außerhalb der Sendung geplant ist.

  4. Wer trägt die Kosten für Anreise und Transport der Objekte?

    Die Anreise- und Transportbedingungen variieren je nach Produktionsvorgaben und werden individuell mit der Redaktion geklärt. Besitzer von empfindlichen oder wertvollen Stücken müssen meist selbst für sicheren Transport (Verpackung, Versicherung) sorgen. Informationen zu den aktuell gültigen Regelungen erhalten Interessierte direkt beim ZDF oder der Produktionsfirma.

  5. Wo werden die Folgen von „Bares für Rares” aufgezeichnet?

    Die regulären Folgen werden überwiegend in Studio- bzw. Hallenlocations produziert, etwa in umgebauten Eventhallen im Raum Köln. Besondere Ausgaben und Abendshows entstehen an historischen Orten wie Schlössern, Burgen und Klöstern in Deutschland. Aktuelle Drehorte finden sich in Pressemitteilungen, auf der ZDF-Seite oder in Social-Media-Posts zur jeweiligen Staffel.

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