Mau-Mau ist ein schneller Kartenspiel-Klassiker, der mit wenigen Karten, einfachen Regeln und viel Interaktion funktioniert. Das Spiel passt an den Küchentisch, in die Pause, auf Reisen oder in die digitale Spielumgebung per App, Tablet und Smartphone.
Wichtigste Punkte auf einen Blick
Wenn Sie sofort loslegen möchten, finden Sie die wichtigsten Mau-Mau-Regeln im nächsten Abschnitt. Vor allem sollten alle Mitspieler vor Spielbeginn klären, welche Sonderregeln gelten.
- Das Ziel: Wer zuerst alle Handkarten ablegt und den richtigen Ausruf macht, gewinnt die Runde.
- Meist wird mit einem Skatblatt gespielt: 32 Spielkarten, also 7 bis Ass in vier Farben.
- Die typische Spieleranzahl liegt bei 2 bis 6 Personen; ideal sind 3 oder 4 Spieler.
- Eine Karte darf gelegt werden, wenn Wert oder Farbe zur obersten Karte auf dem Stapel passen.
- Mau Mau ist besonders in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet; bekannte Weiterentwicklungen sind UNO und ähnliche moderne Kartenspiele.
Was ist Mau-Mau?

Mau-Mau ist ein Auslegespiel, bei dem der Spieler gewinnt, der zuerst alle seine Karten ablegt und dies mit einem Ausruf wie „Mau“ oder „Mau Mau“ verkündet. Im deutschsprachigen Raum wird meist ein 32er Blatt verwendet, häufig das Skatblatt; manche Runden nutzen aber auch ein französisches Blatt mit 52 Karten oder mehrere Kartendecks, wenn mehr Personen mitspielen.
Mau-Mau ist ein klassisches Kartenspiel für 2 bis 6 Personen, bei dem das Hauptziel darin besteht, als erster Spieler alle eigenen Handkarten abzulegen. Eine Runde dauert meist nur 5 bis 15 Minuten, weshalb Mau Mau als Familienspiel mit Kindern, Familie und Freunden besonders gut funktioniert. In der Schweiz und in Vorarlberg ist eine verwandte Form als Tschau Sepp bekannt, in Österreich und Bayern begegnet man oft Varianten wie Neunerln.
Mau-Mau kann kostenlos online gespielt werden, wobei Spieler gegen echte Gegner antreten können. Im Mau-Mau Palast können zwei bis vier Spieler an einem Tisch spielen, wobei mit 32 Spielkarten gespielt wird. Online-Mau-Mau kann auf verschiedenen Geräten wie PC, Laptop, Tablet oder Smartphone gespielt werden, solange eine gute Internetverbindung besteht.
Die Plattformen für Online-Mau-Mau bieten oft die Möglichkeit, ohne Account-Erstellung zu spielen, während ein verifiziertes Konto zusätzliche Funktionen freischaltet. Online-Mau-Mau sorgt durch ein sicheres Verfahren zur Kartenmischung für ein faires Spielerlebnis. Wer ein physisches Deck kaufen möchte, achtet eher auf Inhalt, Menge, Warenkorb, Lieferzeit und Bewertungen; online zählen dagegen Bedienung, Fairness und stabile Technik.
Übersichtstabelle der Mau-Mau Grundregeln
Regelpunkt | Beschreibung |
|---|---|
Ziel des Spiels | Als erster Spieler alle Handkarten ablegen und „Mau“ bzw. „Mau-Mau“ ansagen |
Anzahl der Karten | Meist 32 Karten (Skatblatt), 7 bis Ass in vier Farben |
Spieleranzahl | 2 bis 6 Spieler, ideal sind 3 oder 4 |
Karten ablegen | Karte muss gleiche Farbe oder gleichen Wert wie oberste Karte auf Ablagestapel haben |
Nachziehen | Kann keine passende Karte gelegt werden, muss eine Karte vom Nachziehstapel gezogen werden |
Spezialkarten | 7 (zieht 2 Karten), 8 (Aussetzen), Bube (Farbe wünschen) |
„Mau“ Ansage | Vor dem Ablegen der vorletzten Karte „Mau“ sagen, sonst Strafkarten |
Spielrichtung | Uhrzeigersinn, kann durch Sonderkarten geändert werden |
Diese Tabelle fasst die wichtigsten Informationen zum Spielablauf und den Grundregeln von Mau Mau übersichtlich zusammen. Sie hilft, vor Spielbeginn alle relevanten Punkte schnell zu erfassen und Missverständnisse zu vermeiden.
Mau-Mau Regeln – Grundregeln Schritt für Schritt
Die folgenden Spielregeln beschreiben eine verbreitete Grundform. Da Mau Mau regional sehr unterschiedlich gespielt wird, sollten Sie diese Spielanleitung als Basis verstehen und vor der ersten Karte gemeinsam anpassen.
Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler fünf oder sechs Karten, die er verdeckt auf die Hand nimmt, während die restlichen Karten als Nachziehstapel abgelegt werden. Der Kartengeber mischt, teilt die Karten aus und legt die erste Spielkarte offen neben den verdeckten Talon. Diese offene Karte bildet den Ablagestapel.
Ein Spieler muss eine Karte ablegen, die entweder die gleiche Farbe oder den gleichen Wert wie die oberste Karte des Ablagestapels hat; kann er dies nicht, muss er eine Karte vom Nachziehstapel ziehen. Beispiel: Auf Herz 9 darf Herz König gelegt werden, weil die Kartenfarbe passt. Auf Herz König darf Karo König gelegt werden, weil der Wert passt. In der klassischen Spielweise wird pro Zug nur ein Stück Karte abgelegt.
Gespielt wird normalerweise im Uhrzeigersinn. Eine andere Spielrichtung entsteht nur, wenn Ihre Runde eine Sonderkarte für den Richtungswechsel verwendet, etwa ein Ass oder eine 9. Wer nicht legen kann oder nicht legen will, zieht eine Karte vom Nachziehstapel. Viele Runden erlauben, dass die gezogene Karte sofort gelegt wird, wenn sie passt; andere verlangen, dass der Zug danach endet.
Ist der Nachziehstapel leer, wird der Ablagestapel bis auf die oberste Karte gemischt und als neuer verdeckter Stapel ausgelegt. So bleibt das Spiel auch dann im Fluss, wenn eine Runde länger dauert oder viele Strafkarten gezogen wurden.
Wenn ein Spieler seine vorletzte Karte ablegt, muss er „Mau“ ansagen; vergisst er dies, muss er zwei Strafkarten ziehen, wenn ein anderer Spieler es bemerkt. Die letzte Karte entscheidet: Wer sie korrekt legt und „Mau Mau“ ruft, gewinnt. Optional können danach die Kartenwerte der übrigen Handkarten gezählt werden; diese Punktewertung ist aber bereits Teil der Varianten.
Achtung: Vereinbaren Sie vor Spielbeginn, ob der Ruf sofort beim Ablegen der vorletzten Karte erfolgen muss oder solange der Spieler noch am Zug ist. Genau dieser kleine Fall führt bei Mau Mau oft zu Diskussionen.
Spezialkarten und typische Sonderfunktionen
Spezialkarten bringen Tempo, Ärger und taktische Entscheidungen ins Spiel. Die folgenden Funktionen sind weit verbreitet, aber nicht überall identisch.
- Die 7 ist die klassische Ziehkarte. Bestimmte Karten haben spezielle Funktionen: Eine 7 zwingt den nächsten Spieler, 2 Karten zu ziehen, eine 8 überspringt den nächsten Spieler, und ein Bube erlaubt es dem Spieler, eine neue Farbe zu wählen. Häufig muss der nächste Spieler nach der 7 außerdem aussetzen. In manchen Mau-Regeln darf eine weitere 7 gelegt werden; dann wandert die Strafe weiter und die Anzahl der zu ziehenden Karten steigt.
- Die 8 bedeutet meist Aussetzen. Der nächste Spieler verliert seinen Zug, und der Übernächste ist an der Reihe. Bei zwei Personen wirkt eine 8 besonders stark, weil man oft sofort wieder selbst dran ist.
- Der Bube ist der Wünscher. Er darf in vielen Runden auf jede beliebige Karte gelegt werden, und der Spieler bestimmt anschließend eine neue Farbe. Viele Gruppen behandeln den Buben als „Allesleger“, andere erlauben ihn nur in bestimmten Situationen.
- Ass, 9, Dame oder König erhalten je nach Region Zusatzfunktionen. Ein Ass kann die Spielrichtung drehen, eine 9 kann als Stoppkarte gelten, und eine Dame kann als Schutzkarte eingesetzt werden. Zusätzliche Regeln können spezielle Funktionen für bestimmte Karten definieren, wie z. B. die Pik Dame mit einer Sonderfunktion auszustatten.
Wichtig ist nicht, welche Version „richtig“ ist, sondern dass jeder dieselbe Version spielt. Schreiben Sie bei neuen Gruppen die Sonderkarten kurz auf, besonders wenn Kinder mitspielen oder wenn eine Runde mit vielen Hausregeln beginnt.
Spielablauf einer Beispielrunde
So könnte eine einfache Runde Mau Mau aussehen. Das Beispiel zeigt, wie Grundregeln, Spezialkarten und typische Fehler zusammenkommen.
- Vier Spieler sitzen am Tisch, die Kartenanzahl beträgt 32 Karten, jeder bekommt 5 Karten. Die erste offene Karte auf dem Ablagestapel ist Herz 9.
- Spieler 1 legt Herz König, weil die Farbe Herz passt. Spieler 2 legt Karo König, weil der Wert König passt.
- Spieler 3 kann weder Karo noch König legen und zieht eine Karte. Passt diese Karte, darf sie nach Ihrer Hausregel sofort gespielt werden; andernfalls endet der Zug.
- Spieler 4 legt Karo 7. Spieler 1 muss zwei Karten ziehen und aussetzen, sofern keine Kettenregel mit einer weiteren 7 erlaubt ist.
- Später legt Spieler 2 einen Buben und wünscht sich Pik. Ab jetzt müssen die folgenden Karten zur gewünschten Farbe passen oder selbst ein erlaubter Bube sein.
- Spieler 3 legt seine vorletzte Karte ab und sagt rechtzeitig „Mau“. Hätte er den Ausruf vergessen, könnte ein Gegner ihn darauf hinweisen und zwei Strafkarten verlangen.
- Am Ende legt Spieler 3 seine letzte Karte passend auf den Stapel und ruft „Mau Mau“. Damit ist die Runde beendet.
Beliebte Mau-Mau-Varianten und regionale Unterschiede

Mau-Mau kennt zahlreiche Varianten, die über die Standardregeln hinausgehen und oft regionale Unterschiede aufweisen. Gerade das macht den Reiz aus, verlangt aber klare Absprachen.
- Tschau Sepp: In der Schweiz und in Vorarlberg ist Tschau Sepp sehr verbreitet. Die Grundidee bleibt ähnlich, doch Bezeichnungen, Aktionskarten und Ausrufe können sich unterscheiden.
- Neunerln: In Österreich und Bayern spielen Neunen oft eine größere Rolle. Je nach Runde sind sie Joker, Stoppkarten oder lösen andere Effekte aus.
- Stapeln von Strafkarten: Manche Gruppen erlauben, dass eine 7 mit einer weiteren 7 gekontert wird. Dadurch kann aus zwei Strafkarten schnell eine große Menge werden.
- Richtungswechsel und Strafregeln: Einige Varianten beinhalten Spielabläufe wie Schweigegebote oder Strafkarten bei verpassten Richtungswechseln, die den Spielverlauf beeinflussen. Das sorgt für Laune, kann aber auch unübersichtlich werden.
- Moderne Varianten: Manche Runden nutzen Sonderdecks, Buzzer, zusätzliche Aktionskarten oder digitale Hilfen. Auf einem Spieleabend kann das für mehr Spielspaß sorgen, für Einsteiger ist die klassische Form aber meist besser.
Empfehlung: Legen Sie vor jedem Spiel fest, welche Mau-Regeln, Zusatzkarten und Pflicht-Ausrufe gelten. So vermeiden Sie Streit und halten die Herausforderung fair.
Verwandte Kartenspiele und Weiterentwicklungen
Mau Mau gehört zur Familie der Ablegespiele, in der passende Karten nach Farbe oder Wert gespielt werden. International gibt es viele ähnliche Titel, darunter Crazy Eights, Prší, Makao und Pesten; einen Überblick zur Grundidee bietet auch der Artikel zu Mau-Mau.
UNO wurde Ende der 1960er bzw. Anfang der 1970er Jahre in den USA entwickelt und griff die Mau-Mau-Idee mit Farb- und Symbolkarten, Zieh- und Aussetzenkarten sowie Wunschkarten auf. Mehr zur Entstehung finden Sie im Überblick zu UNO.
Weitere moderne Ableger wie LAMA, SOLO, Assano oder Mio interpretieren das Prinzip auf eigene Weise. Viele Verlage haben eigene Mau-Mau-Varianten mit speziellem Design, anderen Aktionskarten und angepassten Erfolgsregeln herausgebracht. Trotzdem bleibt das klassische Mau Mau mit einfachem Skat-Blatt besonders zugänglich: keine App nötig, kein Zubehör, sofort spielbar.
Tipps für Einsteiger und Taktik-Grundlagen
Mau-Mau ist leicht zu lernen, aber nicht völlig zufällig. Das Spiel kann durch taktisches Verhalten beeinflusst werden, z. B. indem man starke Karten wie den Buben aufhebt oder versucht, die Farbe der Mitspieler zu blockieren.
Bewahren Sie starke Karten auf. Eine 7 kann Druck erzeugen, ein Bube kann Sie aus einer schlechten Hand retten, und eine 8 verschafft Ihnen Zeit. Wer diese Karten zu früh ablegt, hat später weniger Kontrolle.
Achten Sie auf Farben. Wenn ein Mitspieler häufig ziehen muss, sobald Pik liegt, kann es sinnvoll sein, diese Farbe erneut zu wählen. Gleichzeitig sollten Sie nicht alle Karten einer Farbe zu schnell loswerden, sonst fehlen Ihnen später passende Optionen.
Nutzen Sie einfache Merkhilfen. Die Sieben „zieht“, die Acht „macht Pause“, der Bube „wünscht“. Solche Eselsbrücken helfen besonders Kindern ab etwa 6 oder 7 Jahren.
Halten Sie Familienrunden schlank. Bei einer Familie mit jüngeren Kindern bringt ein einfaches Regelset meist mehr Spaß als zehn Sonderregeln. Wenn die Gruppe sicherer wird, können Sie nach und nach neue Effekte hinzufügen.
Geschichte und Herkunft von Mau-Mau

Die genaue Geschichte von Mau-Mau ist nicht eindeutig dokumentiert. Die heute bekannten Regeln entstanden vermutlich in den 1930er Jahren im deutschsprachigen Raum, gesicherte frühe Dokumente sind jedoch selten.
Auch der Ursprung des Wort „Mau Mau“ ist ungeklärt. Es gibt verschiedene Erklärungsversuche, aber keine allgemein anerkannte Deutung. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich das Kartenspiel schnell in Familien, Jugendgruppen, Vereinen und Schulen. Es wurde zum typischen Küchentischspiel: günstig, flexibel und ohne lange Vorbereitung.
Sein Kernprinzip ist heute in vielen Teilen der Welt bekannt: passende Karte legen, Spezialkarte nutzen, Gegner beobachten und rechtzeitig den letzten Ausruf machen. Genau diese Mischung erklärt, warum Mau Mau bis heute funktioniert.
Tipps für Einsteiger und Taktik-Grundlagen
Mau Mau ist leicht zu lernen, aber nicht völlig zufällig. Das Spiel kann durch taktisches Verhalten beeinflusst werden, zum Beispiel indem man starke Karten wie den Buben aufhebt oder versucht, die Farbe der Mitspieler zu blockieren. Bewahren Sie wichtige Spezialkarten wie die Sieben, Acht oder den Buben für den richtigen Moment auf, um den Spielverlauf zu steuern. Achten Sie zudem darauf, welche Farben Ihre Mitspieler bevorzugen, um deren Möglichkeiten einzuschränken. Einfache Merkhilfen wie „Sieben zieht“, „Acht überspringt“ und „Bube wünscht“ helfen besonders Anfängern, das Spiel schnell zu verstehen.
Mau Mau online spielen
Mau-Mau kann heute auch bequem online gespielt werden. Plattformen wie der Mau-Mau Palast ermöglichen es, gegen echte Gegner aus aller Welt anzutreten – kostenlos und ohne lange Wartezeiten. Online-Mau-Mau funktioniert auf PC, Laptop, Tablet und Smartphone, vorausgesetzt eine stabile Internetverbindung ist vorhanden. Viele Anbieter erlauben das Spielen ohne Account, während ein verifiziertes Konto zusätzliche Funktionen wie Ranglisten oder Turniere freischaltet. Die Karten werden digital gemischt, um ein faires Spiel zu gewährleisten, und durch die Online-Community sind immer Mitspieler verfügbar.
Geschichte und Herkunft von Mau-Mau
Die genaue Entstehungsgeschichte von Mau Mau ist nicht eindeutig dokumentiert, die heute bekannten Regeln stammen vermutlich aus den 1930er Jahren im deutschsprachigen Raum. Der Ursprung des Namens „Mau Mau“ ist unklar und wird verschieden interpretiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich das Spiel schnell in Familien, Jugendgruppen und Vereinen. Seine einfache Handhabung und der soziale Charakter machten Mau Mau zu einem beliebten Kartenspiel, das bis heute Generationen verbindet und in vielen Varianten gespielt wird.
Fazit
Mau Mau ist ein zeitloser Kartenspiel-Klassiker, der durch seine einfachen Regeln und vielseitigen Varianten Jung und Alt begeistert. Ob am Küchentisch, unterwegs oder online über das Internet – das Spiel bietet schnelle Unterhaltung und fördert taktisches Denken sowie Interaktion zwischen den Spielern. Die Möglichkeit, Mau Mau auf verschiedenen Geräten mit oder ohne Account zu spielen, macht den Einstieg besonders leicht. Durch die zahlreichen regionalen Sonderregeln und Varianten bleibt das Spiel stets spannend und anpassbar an die Bedürfnisse der Spielgemeinschaft, ähnlich flexibel wie z. B. Galgenmännchen. So ist Mau Mau nicht nur ein beliebter Zeitvertreib, sondern auch ein sozialer Klassiker, der Generationen verbindet und immer wieder für Spielspaß sorgt.
FAQ – Häufige Fragen zu Mau-Mau
Mit wie vielen Karten wird Mau-Mau normalerweise gespielt?
Im deutschsprachigen Raum wird Mau Mau meist mit einem Skatblatt aus 32 Karten gespielt, also mit den Werten 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König und Ass in vier Farben. Bei mehr als vier Spielern nutzen manche Runden ein 52er Blatt oder zwei Kartendecks; die Grundregeln bleiben sinngemäß gleich.
Wie viele Karten bekommt jeder Spieler zu Beginn?
Üblich sind 5 oder 6 Startkarten pro Spieler. Fünf Karten machen die Runde schneller, sechs Karten geben etwas mehr taktischen Spielraum. Wichtig ist nur, dass sich alle vor Spielbeginn auf eine feste Anzahl einigen.
Muss man „Mau“ laut sagen, oder reicht es, die letzte Karte zu halten?
Nach den gängigen Mau-Regeln muss „Mau“ laut gesagt werden, sobald man nur noch eine Karte auf der Hand hat. Wer das vergisst, zieht meist zwei Strafkarten, sofern ein anderer Spieler den Fehler rechtzeitig bemerkt. Die genaue Strafkarten-Regel ist eine Hausregel.
Darf man mehrere Karten gleichzeitig ablegen?
In den klassischen Mau-Mau-Regeln darf pro Zug nur eine Karte abgelegt werden. Manche Gruppen erlauben mehrere gleiche Werte oder bestimmte Kombinationen, aber das ist eine optionale Hausregel und sollte vorab klar vereinbart werden.
Ab welchem Alter eignet sich Mau Mau für Kinder?
Mau Mau eignet sich meist ab etwa 6 bis 7 Jahren, sobald Kinder Zahlen, Farben und einfache Regeln sicher erkennen können. Beginnen Sie mit wenigen Sonderkarten und steigern Sie den Schwierigkeitsgrad erst, wenn die Grundabläufe sitzen.
Mau Mau bleibt deshalb ein starker Klassiker: schnell erklärt, überall spielbar und flexibel genug für Hausregeln. Legen Sie vor der nächsten Runde die Regeln fest, mischen Sie die Karten und starten Sie direkt mit Freunden oder Familie.





