Seit 1998 begeistert die Krankenhausserie „In aller Freundschaft” ein Millionenpublikum im deutschen Fernsehen. Die Serie wurde am 26. Oktober 1998 erstmals ausgestrahlt und läuft seitdem wöchentlich im Ersten.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei nicht nur in spannenden Geschichten rund um Patienten und medizinische Herausforderungen – sondern vor allem in der Besetzung, die über mehr als 27 Staffeln hinweg Zuschauer an die Sachsenklinik bindet. In aller Freundschaft ist die erfolgreichste deutsche Krankenhausserie und wurde mehrfach mit Preisen wie der Goldenen Henne und dem Bambi ausgezeichnet.
Zudem sind zahlreiche Staffeln von „In aller Freundschaft“ auf DVD erhältlich, darunter auch Box-Sets und Sondereditionen für Sammler.
Wichtigste Punkte im Überblick
- Start 1998: Die Serie läuft seit dem 26. Oktober 1998 im Ersten und hat bis 2026 über 1100 Folgen erreicht
- Ensemble-Charakter: Rund 15 tragende Rollen bilden den Kern, darunter Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltung
- Langjährige Darsteller: Thomas Rühmann als Dr Roland Heilmann ist seit Folge 1 dabei und verkörpert die Kontinuität der Serie
- Fluktuation: Etwa 20-30% der Hauptfiguren wechseln pro Dekade durch natürliche Ausstiege, Umzüge oder Tode
- Spin-offs vorhanden: „Die jungen Ärzte” (Johannes Thal Klinikum Erfurt) und „Die Krankenschwestern” erweitern das Serienuniversum
Der Fokus dieses Artikels liegt auf der Besetzung, den Rollenprofilen und den wichtigsten Ein- und Ausstiegen von „In aller Freundschaft“. Am Ende folgt eine FAQ mit häufigen Zuschauerfragen zur Besetzung von In aller Freundschaft.
Einführung: Serie und Ensemble

„In aller Freundschaft” startete im Oktober 1998 als Nachfolgerin von „Dr. Sommerfeld – Neues aus Büttenpapst” und etablierte sich schnell als eine der erfolgreichsten deutschen Serien. Der Spielort ist die fiktive Sachsenklinik in Leipzig, die Produktion erfolgt durch Saxonia Media in Kooperation mit dem MDR für das ARD-Netzwerk.
Die Besetzung ist der eigentliche Kern des Serienerfolgs. Langjährige Identifikationsfiguren, gewachsene Freundschaft zwischen den Charakteren und eine bemerkenswerte Kontinuität über mehr als 25 Jahre schaffen eine emotionale Bindung, die im deutschen Fernsehen ihresgleichen sucht. Die Zuschauer erleben den Alltag der Ärzte, Schwestern und Pfleger mit – sowohl im OP als auch in der Notaufnahme und auf der Intensivstation.
Produktionsfakten von „In aller Freundschaft“ auf einen Blick:
Aspekt | Details |
|---|---|
Sender | Das Erste (ARD) |
Produktionsfirma | Saxonia Media / MDR |
Drehort | Leipzig (Media City, MDR-Gelände) |
Episodenlänge | 45 min |
Ausstrahlung | Dienstags, 21:00 Uhr |
Staffeln | Über 27 (Stand 2026) |
Episoden | Über 1100 |
Hauptbesetzung von „In aller Freundschaft“: Zentrale Figuren der Sachsenklinik
Die Sachsenklinik lebt von ihren prägenden Charakteren. Hier werden die wichtigsten aktuellen und langjährigen Hauptfiguren porträtiert.
Schauspieler | Rolle | Seit Folge | Anzahl Folgen | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|
Thomas Rühmann | Dr. Roland Heilmann | 1 (1998) | über 1100 | Klinikleiter, Internist, zentrale Figur |
Andrea Kathrin Loewig | Dr. Kathrin Globisch | 41 (1999) | über 1099 | Chefärztin, Karrierefrau mit komplexem Privatleben |
Bernhard Bettermann | Dr. Martin Stein | Mitte 2000er | über 800 | Chirurg, loyale Freundschaft zu Heilmann |
Thomas Koch | Dr. Philipp Brentano | 104 (2000) | über 1039 | Oberarzt Chirurgie, Teamplayer mit Krisen |
Alexa Maria Surholt | Sarah Marquardt | 1 (1998) | über 1108 | Verwaltungschefin, spätere Klinikleiterin |
Arzu Bazman | Schwester Arzu Ritter | 90 (2001) | über 1046 | Pflegedienstleiterin, Brücke zwischen Pflege und Familie |
Julian Weigend | Dr. Kai Hoffmann | später | aktuell | Chirurg im Kernteam |
Udo Schenk | Dr. Rolf Kaminski | 2000 | 771 | Belegarzt Urologie/Chirurgie |
Dr Roland Heilmann – Das Herz der Serie
Thomas Rühmann verkörpert Dr Heilmann seit der ersten Staffel 1998 – mit über 1100 Folgen ist er die dienstälteste Figur der Serie. Als Internist entwickelte er sich vom Oberarzt zum Klinikleiter und bildet zusammen mit Dr Martin Stein und Dr Rolf Kaminski ein prägendes Freundschaftsdreieck.
Markante Storylines umfassen den Tod seiner Frau Pia Heilmann (Folge 725, 2016), die Heirat mit Dr Kathrin Globisch sowie seine Vaterrolle für Lukas und Hanna. Seine Entwicklung vom autoritären Chefarzt zum empathischen Leiter zeigt exemplarisch die Tiefe der Charakterzeichnung.
Dr Martin Stein – Der loyale Chirurg
Bernhard Bettermann spielt Dr Martin Stein seit Mitte der 2000er Jahre. Der Chirurg ist eng mit Roland befreundet und durchlebt in der Handlung komplexe Beziehungsgeschichten sowie Vater-Tochter-Konflikte. Seine Figur steht für Loyalität und medizinische Kompetenz im Team.
Dr Kathrin Globisch – Karrierefrau mit Herz
Andrea Kathrin Loewig verkörpert Dr Kathrin Globisch seit Folge 41 (1999) in mittlerweile über 1099 Folgen. Sie wechselte von der Anästhesie zur Chirurgie, leitete die Intensivstation und wurde später Chefärztin. Privat prägen komplizierte Beziehungen ihren Weg – als Ex von Achim Kreutzer und Guido Sperling sowie als Roland Heilmanns Ehefrau.
Dr Philipp Brentano – Teamplayer mit Krisen
Thomas Koch spielt Dr Philipp Brentano seit Folge 104 (2000) in über 1039 Folgen. Als Oberarzt der Chirurgie und Leiter der Endoprothetik ist er ein loyaler Teamplayer, der mehrere Krisen und Comebacks durchlebte. Seine Ehe mit Arzu Ritter verbindet zwei zentrale Figuren der Serie.
Sarah Marquardt – Die Verwaltungschefin
Alexa Maria Surholt ist seit 1998 als Sarah Marquardt dabei – mit über 1108 Folgen gehört sie zum absoluten Kern. Als Verwaltungsdirektorin und spätere Klinikleiter bildet sie oft den administrativen Gegenpol zum medizinischen Team, zeigt aber auch ihre weichere Seite in Machtkämpfen.
Arzu Ritter – Zentrale Pflegefigur
Arzu Bazman spielt seit Folge 90 (2001) Schwester Arzu Ritter in über 1046 Folgen. Sie stieg zur Pflegedienstleiterin auf und ist ausgebildete Hebamme. Als Ehefrau von Philipp Brentano und Mutter mehrerer Kinder verkörpert sie die Brücke zwischen Pflege und Familie.
Weitere wichtige Hauptfiguren:
- Dr Kai Hoffmann (Julian Weigend): Chirurg im aktuellen Kernteam
- Dr Rolf Kaminski (Udo Schenk): Belegarzt für Urologie/Chirurgie, 771 Folgen seit 2000
- Kris Haas: Co-Pflegedienstleiterin, teilt sich die Rolle mit Arzu
Ehemalige Hauptfiguren und prägende Ausstiege
Viele Zuschauer hängen besonders an prägenden Figuren, die die Serie inzwischen verlassen haben. Diese Abschiede werden oft in emotionalen Sonderfolgen thematisiert.
Pia Heilmann – Ein schicksalhafter Abschied
Hendrikje Fitz spielte Pia Heilmann von Folge 1 bis 725 (1998-2016). Als Physiotherapeutin und Ehefrau von Roland war sie eine zentrale Identifikationsfigur von „In aller Freundschaft“. Nach dem realen Tod der Darstellerin 2016 wurde dies in der Serie als Figurentod umgesetzt – mit einer Auszeit in Italien (Folge 714-724) und emotionalen Abschiedsfolgen. Die Resonanz beim Publikum war enorm.
Prof. Dr. Gernot Simoni – Der Mentor
Dieter Bellmann verkörperte Prof. Simoni in 789 Folgen (1998-2014). Als Klinikleiter und Mentor von Dr Heilmann prägte er die ersten 17 Staffeln maßgeblich. Sein Ausstieg erfolgte durch Ruhestand, mit gelegentlichen Comebacks als Berater.
Weitere prägende Ausstiege
- Dr Achim Kreutzer (Holger Daemgen): Früherer Weggefährte, verließ die Klinik durch Handlungsentscheidung
- Dr Elena Eichhorn (Annett Renneberg): Ärztin mit komplexen Beziehungskonstellationen, ging in eine andere Klinik
- Yvonne Habermann (Maren Gilzer): 621 Folgen, zog mit Olaf Beck nach Dubai
- Oberschwester Ingrid Rischke (Jutta Kammann): 672 Folgen bis 2014, ging in den Ruhestand
Einige ehemalige Darsteller treten als Gäste in Jubiläumsfolgen oder Crossovern wieder auf.
Nebenfiguren, Gastrollen und wiederkehrende Charaktere

„In aller Freundschaft” profitiert stark von gut gezeichneten Nebenfiguren und Gastpatienten, die jede Folge bereichern.
Wiederkehrende Figuren außerhalb des Ärzteteams:
- Pflegepersonal neben Arzu und Kris Haas
- Rezeption und Verwaltungsmitarbeiter
- Familienmitglieder der Ärzte (Kinder wie Lukas Globisch, Eltern wie Eva und Harry Globisch)
- Wiederkehrende Patienten und Nachbarn als Publikumslieblinge
Pro Folge werden meist ein bis zwei Patientengeschichten mit Gastdarstellern erzählt. Prominente Beispiele sind Linda Schneider (Isabel Varell, Folgen 813-858), Petra Minou oder Rudolf Wernicke als prägende Gastfiguren. Auch Lucia Böhm, Franka Bauer und Lilly Phan bereicherten einzelne Episoden. Namen wie Sebastian Willnow tauchen im Produktionsteam hinter der Kamera auf.
Das Casting von Gastrollen transportiert oft aktuelle gesellschaftliche Themen wie Organspende, Pandemien oder ethische Probleme in der Medizin – von Verletzungen nach einem Unfall bis zu komplexen Untersuchungen. Besonders viele Gastgeschichten thematisieren die Ergebnisse und Herausforderungen medizinischer Untersuchungen, wobei die Untersuchung selbst und deren Resultate häufig im Mittelpunkt der Handlung stehen.
Besetzungswechsel im Lauf der Staffeln
Über mehr als zwei Jahrzehnte von „In aller Freundschaft“ tritt natürliche Fluktuation auf: Neuzugänge, Ausstiege, Umbesetzungen und der Tod von Schauspielern prägen die Entwicklung.
Wichtige Neueinstiege:
- Dr Martin Stein (Mitte 2000er) ergänzte das Chirurgenteam
- Dr Philipp Brentano (Folge 104, 2000) wurde zum Dauerbrenner
- Dr Kai Hoffmann verstärkte später das Ensemble
- Dr Isabel Dahl (Folge 463-499, 2010) wechselte nach Heidelberg
Markante Staffelübergänge:
- Staffel 18: Sarah Marquardt wurde Klinikleiter, Arzu übernahm die Pflegedienstleitung
- Staffel 19: Dr Kathrin Globisch stieg zur Chefärztin auf
- Staffel 25 brachte weitere Generationenwechsel
Typische Formen des Cast-Wechsels:
- Ruhestand der Figur (z.B. Prof. Simoni)
- Wechsel in eine andere Klinik
- Tod der Figur (z.B. Pia Heilmann)
- Umzug (z.B. Yvonne nach Dubai)
- Beruflicher Karrierewechsel
Bei größeren Besetzungswechseln werden oft Sonderfolgen produziert. Von den aktuell 15 Kernrollen sind 5-6 Schauspieler seit über 20 Jahren dabei.
Spin-offs und Serienuniversum von „In aller Freundschaft“: Besetzung über die Sachsenklinik hinaus
Rund um „In aller Freundschaft” ist ein größeres Serienuniversum entstanden.
Die wichtigsten Ableger:
Spin-off | Start | Ort | Sender |
|---|---|---|---|
Die jungen Ärzte | 2015 | Johannes Thal Klinikum, Erfurt | ARD |
Die Krankenschwestern | 2018 | Fokus Pflegepersonal | ARD |
Figuren aus der Sachsenklinik treten als Mentoren oder Gäste in „Die jungen Ärzte” auf – etwa Dr. Heilmann oder Dr. Globisch in Crossover-Episoden. Die Produktionen sind organisatorisch getrennt (Leipzig vs. Erfurt), aber das erweiterte Universum umfasst insgesamt über 1500 Episoden.
Crossover und gemeinsame Geschichten
Es gab mehrere Crossover-Episoden zwischen „In aller Freundschaft” und seinen Ablegern sowie anderen MDR-Serien. So treffen Figuren aus der Sachsenklinik auf Kollegen des Johannes Thal Klinikums in Erfurt. Diese Verbindungen stärken das Serienuniversum und bieten den Zuschauern spannende Querverweise.
Besonderheiten der Spin-offs
- „Die jungen Ärzte” fokussiert auf die Herausforderungen junger Assistenzärzte, die ihren Platz im Krankenhaus finden müssen.
- „Die Krankenschwestern” legt den Schwerpunkt auf das Pflegepersonal und deren Alltag, wurde jedoch nach zwei Staffeln eingestellt.
Diese Erweiterungen zeigen die Vielfalt der medizinischen Berufe und bieten neue Perspektiven auf das Thema Krankenhaus.
Produktion, Casting und Dreharbeiten

Die Saxonia Media Filmproduktion verantwortet „In aller Freundschaft” im Auftrag von MDR und ARD. Die Dreharbeiten finden überwiegend auf dem MDR-Gelände in der Leipziger Media City statt.
Drehorte und technische Entwicklung
- Die Außenaufnahmen werden in Leipzig und Umgebung gedreht, oft auf dem MDR-Gelände und in der Media City.
- Seit Staffel 9 wird im 16:9-Format produziert, seit Staffel 13 in HD.
- Die Innenaufnahmen finden in Studios statt, die als Klinikräume gestaltet sind.
Casting und Besetzungskriterien
Das Casting von „In aller Freundschaft“ legt großen Wert auf die Chemie im Ensemble. Neue Darsteller müssen sowohl schauspielerisches Talent als auch Teamfähigkeit mitbringen. Die Mischung aus erfahrenen Schauspielern und Nachwuchstalenten sorgt für eine lebendige Dynamik.
Medizinische Berater unterstützen die Produktion, um medizinische Abläufe authentisch darzustellen. Dazu gehören auch Schulungen für die Darsteller, damit sie Fachbegriffe korrekt verwenden und realistische Handlungen zeigen.
Dialektfreiheit und Sprache
Obwohl „In aller Freundschaft“ in Sachsen spielt, wird auf sächsischen Dialekt weitgehend verzichtet, um eine bundesweite Verständlichkeit zu gewährleisten. Nur wenige Nebenfiguren oder Statisten sprechen mit regionalem Akzent.
Musik und Atmosphäre
Die musikalische Untermalung ist dezent und unterstützt emotionale Momente, ohne aufdringlich zu wirken. Dadurch entsteht eine authentische Krankenhausatmosphäre.
Mediathek und Social Media: Digitale Präsenz der Besetzung
Die digitale Präsenz von „In aller Freundschaft“ ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Serie und trägt maßgeblich dazu bei, die enge Verbindung zwischen den Schauspielern und den Zuschauern zu stärken. Über die offiziellen Kanäle von ARD, MDR und Saxonia Media erhalten Fans nicht nur aktuelle Infos zu neuen Folgen, sondern auch exklusive Einblicke in den Alltag der Besetzung rund um die Sachsenklinik.
Auf Social Media-Plattformen wie Instagram und Facebook geben die Schauspieler regelmäßig persönliche Einblicke hinter die Kulissen. Ob Bernhard Bettermann als Dr. Martin Stein, Andrea Kathrin Loewig als Dr. Kathrin Globisch oder Thomas Rühmann als Dr. Roland Heilmann – sie alle nehmen die Zuschauer mit auf ihren Weg durch die Produktion, zeigen Momente aus dem Klinikalltag, teilen Fotos von Dreharbeiten oder berichten von besonderen Ereignissen am Set. Auch Arzu Bazman (Arzu Ritter), Thomas Koch (Dr. Philipp Brentano) und Julian Weigend (Dr. Kai Hoffmann) sind aktiv und lassen ihre Fans an ihrer Ausbildung, Karriere und den Herausforderungen als Schauspieler teilhaben.
Die Mediathek von ARD und MDR bietet eine umfangreiche Sammlung an Folgen, Making-ofs und exklusiven Interviews mit den Darstellern. Hier können Zuschauer verpasste Episoden nachholen, sich über die Entwicklung der Rollen informieren oder spannende Hintergrundgeschichten zur Produktion entdecken. Besonders beliebt ist die übersichtliche Liste aller Schauspieler und Rollen, die einen schnellen Überblick über das aktuelle Ensemble und die wichtigsten Charaktere der Sachsenklinik ermöglicht. Auch Gastauftritte von Kollegen wie Rudolf Wernicke oder Petra Minou werden hier dokumentiert.
Ein weiteres Highlight bei „In aller Freundschaft“ sind die interaktiven Möglichkeiten: Fans können über Social Media direkt mit den Schauspielern in Kontakt treten, Fragen stellen oder Kommentare hinterlassen. Die Darsteller reagieren häufig persönlich und geben so einen authentischen Einblick in ihren Berufsalltag und die Entstehung der Serie. Diese Nähe zu den Zuschauern macht „In aller Freundschaft“ auch digital zu einem echten Gemeinschaftserlebnis.
Dank der engen Zusammenarbeit mit Saxonia Media und der kontinuierlichen Pflege der digitalen Angebote bleibt die Serie auch online stets aktuell und attraktiv. Ob neue Geschichten aus der Notaufnahme, spannende Entwicklungen rund um Dr. Martin Stein oder exklusive Infos zu den nächsten Staffeln – die digitale Präsenz sorgt dafür, dass die Freundschaft zwischen Serie, Besetzung und Fans auch abseits des Fernsehbildschirms lebendig bleibt.
Zuschauerbindung durch Besetzung
Die langjährige Bindung der Zuschauer an die Hauptfiguren ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg von „In aller Freundschaft”. Viele Fans identifizieren sich mit den Charakteren und verfolgen deren Lebensgeschichten über Jahre hinweg. Das Ensemble schafft es, medizinische und persönliche Geschichten glaubhaft zu erzählen, was die Serie von anderen Krankenhausserien abhebt.
Besondere Episoden und Jubiläen
Zu besonderen Anlässen werden Jubiläumsfolgen oder Specials von „In aller Freundschaft“ produziert, die oft ehemalige Darsteller zurückbringen und wichtige Handlungsstränge zusammenführen. So gibt es immer wieder Highlights, die die Fans besonders schätzen.
Zusammenfassung
„In aller Freundschaft“ ist eine der erfolgreichsten deutschen Krankenhausserien, die seit 1998 ausgestrahlt wird. Die Serie besticht durch ein starkes Ensemble von rund 15 zentralen Figuren, zu denen langjährige Darsteller wie Thomas Rühmann als Dr. Roland Heilmann gehören. Über die Jahre haben sich die Charaktere weiterentwickelt, während gleichzeitig ein natürlicher Wechsel im Cast stattgefunden hat. Neben der Hauptserie existieren Spin-offs wie „Die jungen Ärzte“ und „Die Krankenschwestern“, die das Serienuniversum erweitern. Die Produktion findet hauptsächlich in Leipzig statt, wobei sowohl Innen- als auch Außenaufnahmen in der Media City und Umgebung gedreht werden. Die Besetzung und ihre Geschichten tragen maßgeblich zur emotionalen Bindung der Zuschauer bei und sichern den anhaltenden Erfolg der Serie.
FAQ zur Besetzung von „In aller Freundschaft”
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Welche Schauspieler sind seit Beginn von „In aller Freundschaft” dabei?
Thomas Rühmann (Dr. Roland Heilmann) ist seit der ersten Folge 1998 fester Bestandteil des Ensembles und damit der dienstälteste Darsteller. Ebenso gehört Alexa Maria Surholt (Sarah Marquardt) seit 1998 zum Kern. Auch Rolf Becker als Otto Stein, der Vater von Martin Stein, war über 840 Folgen dabei. Diese Kontinuität über mehr als ein Vierteljahrhundert ist im deutschen Fernsehen außergewöhnlich.
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Warum verlassen beliebte Figuren wie Pia Heilmann oder andere Ärzte die Serie?
Die Gründe sind vielfältig: persönliche Entscheidungen der Schauspieler, gesundheitliche Gründe oder – wie im Fall von Hendrikje Fitz – der Tod der Darstellerin. In der Serie werden solche Ausstiege durch Umzüge, neue Jobs oder den Tod der Figur umgesetzt. Bei Langzeitserien ist diese Fluktuation normal und wird oft in emotionalen Sonderfolgen thematisiert, die hohe Einschaltquoten erreichen.
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Wie werde ich über Neuzugänge und Ausstiege in der Besetzung von „In aller Freundschaft“ informiert?
Die offiziellen Kanäle sind die beste Quelle: ARD-Programmankündigungen, die MDR-Webseite, offizielle Social-Media-Kanäle der Serie und TV-Programmzeitschriften. Größere Besetzungsänderungen werden oft im Vorfeld in Pressemitteilungen kommuniziert. Auch der Text in Episodenbeschreibungen der Mediathek enthält Hinweise auf neue Figuren.
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Gibt es reale Ärzte oder medizinische Berater hinter den Rollen?
Alle Figuren in „In aller Freundschaft“ werden von professionellen Schauspielern dargestellt – keine realen Ärzte spielen Hauptrollen. Die Produktion arbeitet jedoch mit medizinischen Beratern zusammen, um Abläufe im Klinikum, Fachsprache und Behandlungsmethoden glaubwürdig darzustellen. Das betrifft sowohl die Ausbildung der Darsteller als auch die Überprüfung von Drehbuch und Handlung.
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Treffen die Schauspieler aus den Spin-offs die Stammbesetzung auch außerhalb von Crossover-Folgen?
Gemeinsame Drehtage finden vor allem bei geplanten Crossover-Episoden statt, da die Produktionen organisatorisch getrennt sind (Leipzig vs. Erfurt). Gelegentlich gibt es gemeinsame Pressetermine, Jubiläumsevents oder Preisverleihungen, bei denen Darsteller aus Hauptserie und Spin-offs zusammentreffen. Im Mittelpunkt steht dabei oft die gesamte Serienfamilie rund um Bruder- und Schwester-Beziehungen zwischen den Formaten.
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Wo werden die Dreharbeiten von „In aller Freundschaft“ durchgeführt?
Die Hauptdreharbeiten finden in Leipzig statt, insbesondere auf dem Gelände der Media City Leipzig, das auch das MDR-Gelände beherbergt. Für Außenaufnahmen werden verschiedene Orte in und um Leipzig genutzt. Die Innenaufnahmen der Klinikräume erfolgen in den Studios der Saxonia Media.
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Gibt es Verbindungen zur Stadt Bern?
Obwohl die Serie in Leipzig spielt, gibt es in einigen Episoden Verbindungen zur Stadt Bern, etwa durch Gastrollen oder Handlungsstränge, in denen Figuren aus Bern erwähnt oder eingebunden werden. Dies erweitert den geografischen Horizont der Serie und sorgt für zusätzliche Spannung, beispielsweise bei internationalen medizinischen Fällen.





